Valerio ist 30 und bipolar. Sein zersplittertes Leben ändert sich, als er Carla trifft, eine Seniorin mit ersten Alzheimer-Symptomen. Sie erleben gemeinsam das Ende eines Sommers, in dem sie mit den Geistern ihrer Vergangenheit und der Angst vor der Zukunft kämpfen und trotz allem miteinander eine neue Leichtigkeit finden. (Quelle: Verleih)
Die französische Filmdiva Fabienne hat eine Autobiografie veröffentlicht, in der sie von ihrem perfekten Familienleben schwärmt und ihre hingebungsvolle Mutterliebe zu ihrer Tochter beschreibt. Lumir, die mittlerweile als Drehbuchautorin arbeitet und bereits seit einigen Jahren mit Ehemann Hank und dem gemeinsamen Kind in New York lebt, hat allerdings ganz andere Erinnerungen an die Kindheit: Stets wollte die Mutter im Mittelpunkt stehen - ohne Rücksicht auf andere oder gar ihr Kind. Nun will Lumir ihre Mutter mit der Wahrheit konfrontieren... (vf)
Sie gilt als eine der gefährlichsten Straßengangs in Mittelamerika, und wer einmal der "Mara 18" beigetreten ist, wird diese auch nicht wieder verlassen - zumindest nicht lebend. Denn ihre Welt ist eine Welt der Gewalt, der Drogen und des Todes. Eine Welt, die ihre ganz eigenen Regeln hat. Und eine Welt, die keine Zukunft kennt. Mit seinem Film "La Vida Loca" hat sich der Fotograf und Dokumentarfilmer Christian Poveda an diese herangewagt, um einen Einblick in die verhängnisvolle Spirale aus Hass und Verzweiflung zu geben - und dafür selber mit dem Leben bezahlt. (j.b.)
Als Kind wuchs sie in größter Armut auf, wurde von ihrer Mutter verlassen und landete heruntergekommen auf der Straße. Doch ihre magische Stimme brachte sie ins glitzernde Rampenlicht und machte sie zu einem Weltstar. Das Leben von Edith Piaf war ein Leben voller Hochs und Tiefs. Momenten des Glücks folgten tragische Dramen und Abstürze. Doch sie gab niemals auf. Und so lässt sich ihr Leben als ein immerwährender Kampf verstehen. Ein Kampf um Liebe. Ein Kampf um Anerkennung. Und ein Kampf um das Leben. (j.b.)
Irene versucht sich in Rom ein neues Leben aufzubauen. Doch dann überredet ihre überforderte Mutter sie, in ihre Heimatstadt Rimini zurückzukehren und sich um Omar, ihren 40-jährigen autistischen Bruder, zu kümmern. Irene soll ihm zu mehr Selbständigkeit verhelfen. Sie stellt schnell fest, dass Omar sehr klare Vorstellungen von seiner Zukunft hat: Er möchte heiraten, drei Kinder haben, weil drei die perfekte Zahl ist, vor allem aber will er unbedingt als Kandidat in die populäre TV-Talentshow "Yes You Can", um ein großer Rap-Star zu werden. Sowohl für Irene als auch für Omar wird ihr Zusammensein zu einem Crashkurs in Sachen Erwachsen-Werden... Greta Scaranos gelungener Debutfilm ist eine kluge, überraschend humorvolle und emotionale Filmadaption der authentischen und als Buch veröffentlichten Lebensgeschichte der Geschwister Damiano und Margherita Tercon. Eine echte Entdeckung ist Yuri Tuci, selber autistisch, in der Rolle des Omar. Greta Scarano war vor ihrem Regiedebut erfolgreich als Schauspielerin tätig und ist bei unserer Tournee als Hauptdarstellerin in Come ti muovi, sbagli zu sehen.
Yuma lebt in einer Welt, in der es nicht viele Perspektiven gibt. Nicht für sie und auch nicht für andere. Denn in ihrer Welt haben die Gangs das Sagen, und entweder man ist für sie oder gegen sie. Aber zwischen Bandenkriegen und dem trostlosen Alltag in den Armenvierteln von Managua gibt es für Yuma immer noch eine Sache, die ihr einen Ausweg und zumindest noch die Hoffnung auf ein anderes Leben bietet - das Boxen. Das Boxen und vielleicht auch der junge Journalismus-Student Ernesto. (j.b.)
Natürlich ist Sicherheit immer ein sehr persönliches Gefühl. Doch für die privilegierten Reichen, die in einer dieser privat geschützten Villenviertel wohnen, wo man selber drinnen und die anderen draußen sind, reichen dafür zumindest schon einmal unüberwindbare Mauern und die totale Überwachung. Als es dann aber doch drei Jugendlichen aus Mexico City durch einen Zufall gelingt, in diese unangreifbare Festung einzudringen, beginnt auf sie eine erbarmungslose Hetzjagd. (j.b.)
LAAL SINGH CHADDHA erzählt die inspirierende und lebensbejahende Geschichte von Laal, einem gewöhnlichen Mann, der ein mehr als außergewöhnliches Leben führt. Dabei streift der Film in bester Forrest-Gump-Manier die zentralen Ereignisse der modernen Geschichte und Kultur Indiens, bspw. den Cricket World Cup 1983, die Operation Blue Star (1984), den Rath Yatra und den Kargil-Krieg 1999 und entwirft ein fesselndes Panorama der indischen Gesellschaft. Laals Kindheit ist geprägt von einer liebevollen und starken Bindung zu seiner alleinerziehenden Mutter, die in jeder Sekunde an ihn glaubt und ihn vorbehaltslos unterstützt, und seiner Freundschaft und Liebe zu Rupa, die ihn ein Leben lang begleiten wird. Eindrucksvoll folgt der Film Laals faszinierender Reise der Liebe, der Unschuld und des Schicksals und lässt daran teilhaben, wie er über die vielen Herausforderungen des Lebens triumphiert. Während Laal die Herzen der Menschen gewinnt, denen er auf seinem Weg begegnet, erinnert er uns daran, dass jeder Mensch, seine ganz eigene Geschichte in sich trägt und wert ist, gehört zu werden. (Quelle: Verleih) Hindi mit deutschen Untertiteln
Ein Supermarktbesuch wird der einsamen, alleinerziehenden Adele zum Verhängnis, denn dort trifft sie den aus dem Gefängnis entflohenen Frank. Der zu 18 Jahren Haft verurteilte Mörder zwingt sie, ihn bei sich zu verstecken. Doch bald kommen sich der Geiselnehmer und Adele näher, und selbst ihr Sohn entwickelt eine Zuneigung zu Frank. Eine fatale Situation, da das Versteck bald entdeckt wird? (v.f.)