Klavierstunden ist eine Reise in die Welt des Klavierunterrichts. Es geht um Schüler - ob jung, ob alt -, um Lehrer und um ihre Beziehung. Und den Stolz und das Glück, ein Instrument zu spielen. Ein liebenswürdiger und humorvoller Film über die transformative Kraft der Musik. (Quelle: Verleih)
Romantisches Märchen eines Schneidergesellen aus der Biedermeierzeit in einer Schweizer Kleinstadt. Eine vorzügliche Komödie in zart versponnener Romantik und satter Milieumalerei mit ironischen Lebensweisheiten.
Das Mädchen Talia verlässt ihren Vater und kommt bei Freunden unter, die wie sie auch in einer Hochhaussiedlung leben. Bei ihrem Umzug nimmt Talia ihre Pitbull-Hündin Kim mit, die am Ende für einen Hundekampf missbraucht werden soll. Dieser Film beschreibt den Lebensumstand in Sozialwohnungen und der Arbeitslosigkeit, wo die Leidtragenden Kinder sind. (VA)
An seinem 16. Geburtstag soll der Kurde Baran abgeschoben werden. Er taucht jedoch unter und arbeitet von nun an als Laufbursche in einem Imbiss auf Stankt Pauli. Hier lernt er einen ebenfalls illegal in Deutschland lebenden Drogen-Dealer kennen. Baran will sich an dem Mann rächen, den er für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht. (sir)
Rik Boskamp, der Sohn eines schüchternen Buchhalters, will nur eins: nicht mehr gemobbt werden. Als er mit seinem Vater in einen anderen Ort umzieht und die Schule wechseln muss, wittert er seine große Chance, sein Leben völlig umzukrempeln. Inspiriert durch einen Gangsterfilm nennt er sich fortan Rikkie Boskampi, trägt nur noch Lederjacke und Sonnenbrille und schließt Freundschaft mit dem gefährlich aussehenden Anton. Auch die Nachbarn glauben, sein Vater sei ein gefährlicher Mafiaboss. Doch dann taucht ein Fiesling aus Riks alter Schule auf. Wie lange wird es Rik gelingen, die Fassade aufrecht zu erhalten?
"Kleine Germanen" macht auf ein kaum aufgearbeitetes Problem unserer Gesellschaft aufmerksam, das mit Blick auf die rechten Gewaltausschreitungen der letzten Zeit aktueller denn je ist: Kinder, die in einem demokratiefeindlichen Umfeld aufwachsen und nach dogmatischen Prinzipien rechtsextremer Ideologie erzogen werden. Der Dokumentarfilm blickt aber auch über die traditionellen Strukturen rechtsextremer Gruppierungen hinaus in einen Teil unserer Mittelstandsgesellschaft, der immer stärker von rechtspopulistischen Strömungen geprägt ist - und konfrontiert den Betrachter mit Protagonisten, die ihre Kinder im Geist einer demokratiefeindlichen Welt erziehen. Die Animationsgeschichte zieht sich als "roter Faden" durch den Film und erzählt das tragische Leben der persönlich betroffenen Elsa nach: Als Kind hat sie mit dem geliebten Opa Soldat gespielt. Mit ausgestrecktem rechten Arm hat sie "Für Führer, Volk und Vaterland!" gerufen und war ganz stolz darauf. Heute blickt sie auf eine Kindheit zurück, die auf Hass und Lügen gebaut war und versucht zu verstehen, was diese Erziehung aus ihr und ihren eigenen Kindern gemacht hat. (Quelle: Verleih)
Als Sabine Marinas Arzt bei ihr Multiple Sklerose diagnostiziert, kippt ihr Leben von einem Moment auf das andere. Panik macht sich breit bei dem Gedanken, welcher Art die Einschränkungen sein werden, mit denen sie künftig leben muss. Erst als sie beginnt, sich bewusst den Fragen zu stellen, welches mögliche Handicap für sie am schwersten zu ertragen sein würde, weicht die Angst dem Wunsch, mehr über die Erkrankung zu erfahren und sie beschließt, einen ganz persönlichen Film über ihre Erfahrungen zu machen. Für die Filmemacherin war es der erste wichtige Schritt, mit sich mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen. (v.f.)
Warum lassen wir das nicht wieder aufleben? Diese Frage stellt Hans-Herbert Wiegandt (74) dem Schulleiter des Martino-Katharineum Gymnasium in Braunschweig. Gemeint ist das Werk des Pädagogen Konrad Koch, der genau an dieser Schule 1874 den Rugby-Sport in Deutschland einführte. Wiegandt spielt Rugby seit 1970 und ist ein Old shool Macher, der weiß, dass alles klein anfängt. Es glückt ihm eine Rugby-AG für Mädchen und Jungen aufzubauen, um darauf mit unermüdlichem Einsatz einen Rugby-Verein zu gründen. Allerdings bleibt die wirkliche Herausforderung genügend Nachwuchs zu finden und auch da findet Trainer Wiegandt spezielle Mittel und Wege. Trainer Wiegandt gelingt es, in den niedersächsischen Rugby-Verband aufgenommen zu werden und eine U16-Mannschaft aus verschiedenen Nationen und Religionen zusammenzustellen. Deutsche und Migranten, darunter einige ehemalige Flüchtlinge, die er mit großer Empathie betreut und trainiert, bis er mit seiner Mannschaft im alten Vereins-VW Bus zum ersten Spielturnier fährt. Kleine große Kämpfer ist ein Plädoyer für Leidenschaft und Hingabe zum Leben, für die Idee des Rugby-Sports und vor allem Rugby für Kinder. Es ist auch eine ganz normale Geschichte, die eine gewisse Schönheit erzählt, wenn erfahrende Menschen ihr Wissen und Know-how an Kinder weitergeben und vor allem auch eine Dokumentation über den Rugby-Sport in all seinen Facetten und Regelwerk.
Drei sehr unterschiedliche junge Männer tingeln durch Deutschland in der Hoffnung, an irgendeiner Schauspielschule unterzukommen. Ein junger, frischer Film von Sönke Wortmann, entstanden vor dem ganz großen Erfolg, und das tut ihm gut.
Ambre, Camille, Charles, Imad und Tugdual leben für den Moment. Wir erleben mit ihnen ihre Spiele, ihre Freuden, ihr Lachen, ihre Träume und ihre Krankheit. Die fünf kleinen Protagonisten sind zwischen sechs und neun Jahren alt. Sie stecken voller Energie, doch haben sie im Vergleich zu anderen Kindern eine Besonderheit: Sie sind schwer krank, genießen die Gegenwart dafür aber umso mehr. Mit einer großen Portion Humor und Optimismus nehmen sie uns ein Stück auf ihrem Weg mit und zeigen uns ihre Welt.
Dreier-WG findet ihren neuen Untermieter tot im Bett seiner Luxuswohnung. Sie beseitigen die Leiche, nehmen einen Koffer voll Geld an sich und versuchen, sich die Polizei und des Untermieters Killer vom Halse zu halten. Da kann so eine Dreier-Kiste schon ganz schön ins Schleudern geraten und damit die unerträgliche Welt des Scheins entlarven.
Die lebhafte Rose Gooding (Jessie Buckley) hat wenig mit der frommen Edith Swan (Olivia Colman) gemeinsam, außer dass sie Nachbarinnen in der englischen Küstenstadt Littlehampton in den 1920er Jahren sind. Doch eines Tages erhalten Edith und andere in der Stadt anstößige Briefe, gespickt mit gemeinen Beschuldigungen in unflätiger Sprache, und der Verdacht fällt sofort auf Rose. Scotland Yard ermittelt und Rose droht sogar, das Sorgerecht für ihre Tochter zu verlieren. Während die skandalösen Briefe weiterhin die Stadt heimsuchen, ahnt nur die Polizistin Gladys Moss (Anjana Vasan), dass etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit einer Gruppe einfallsreicher Frauen versucht Gladys, das Geheimnis zu lüften, Rose zu entlasten und den wahren Täter zu fassen... (Quelle: Verleih)
Ein skurriles Liebesdreieck auf dem Lande beginnt, als Keet genug davon hat, ihrem Mann Brand die Untertitel diverser Fernsehsendungen vorzulesen. Die dafür angagierte Lehrerin entpuppt sich jedoch als eine recht attraktive Person. (VA)
Schon vor Jahren hat sich sein Vater aus dem Staub gemacht, und so wächst der kleine Stefek bei seiner Mutter und seiner älteren Schwester Elka in einem abgelegenen Dorf in Polen auf. Viel zu erleben gibt es hier auf dem Land natürlich nicht, doch der 7-Jährige ist ziemlich pfiffig und findet eigentlich immer etwas. Sein neustes Projekt ist ein Mann, der auf dem Weg zur Arbeit jeden Tag am örtlichen Bahnhof umsteigt. Denn in ihm glaubt Stefek seinen Vater gefunden zu haben. (j.b.)
Während Polizeineuling Leonidas eigentlich von nervenaufreibenden Ermittlungen und spektakulären Verfolgungsjagden träumt, sieht seine Realität leider ein kleines bisschen anders aus. Denn als Gesetzeshüter auf einer kleinen, griechischen Insel hat man nicht wirklich besonders viel zu tun und schon gar keine großartigen Heldentaten. Dann wird jedoch eines Tages eine Leiche gefunden, und damit scheint für Leonidas endlich die Chance gekommen, sich als knallharter Cop zu beweisen. (j.b.)
Eigentlich ist alles so wie in jedem Jahr. Schließlich ist Sommer, und da lädt Restaurantbesitzer Max wieder all seine Freunde in sein Strandhaus am Cap Ferret ein. Während sie alle jedoch mit ihren kleinen und großen Geheimnissen und ihren kleinen und großen Abgründen im Gepäck anrücken, ist dieses Mal jedoch eines anders. Ludo ist nicht da. Nach einem schweren Unfall liegt der nämlich im Krankenhaus, und so scheint alles langsam aber sicher ein wenig aus dem Gleichgewicht zu geraten... (j.b.)