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Kein Filmplakat für Klass

Klass

Drama

Egal ob in den Pausen auf dem Schulhof, beim Sportunterricht in der Turnhalle oder zwischen den Stunden im Klassenraum - Joosep ist nirgendwo sicher. Ständig wird er von seinen Mitschülern gehänselt und verspottet, geschlagen und getreten, und niemand scheint etwas dagegen unternehmen zu wollen. Niemand außer Kaspar, der sich für den Außenseiter einsetzt und der dafür schon bald selber Prügel einstecken muss. Und schließlich sieht Joosep nur noch einen einzigen Weg, um die ständigen Demütigungen zu beenden... (j.b.)

Kinostart
15.10.2009
FSK
16
Laufzeit
102 Min.
Regie
Ilmar Raag
Land
Estland
Zum Film
Kein Filmplakat für Klasse Deutsch

Klasse Deutsch

Dokumentarfilm

Was ist der Unterschied zwischen "finden" und "erfinden"? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Die B206 ist keine normale Schulklasse, und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die resolute Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, mit Härte und Hingabe auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. Dabei sind die Herausforderungen so vielschichtig wie die Länder und Kulturen, aus denen die Kinder kommen: Die ehrgeizige Pranvera, die im Armdrücken selbst gegen die Jungs gewinnt, muss erleben, wie ihre beste Freundin abgeschoben wird. Ferdi, der von einem Job als Automechaniker träumt, bleiben nur 4 Monate, um 4 Jahre Schulstoff nachzuholen. Und Klassenclown Kujtim hat während seines bewegten Lebens zwar vier Sprachen gelernt, kann aber keine einzige Sprache schreiben. "Klasse Deutsch" zeigt auf berührende Weise, wie es ist, in eine neue Sprache und in eine neue Gesellschaft hineinzuwachsen. Ein überraschender Blick auf eine Institution, die wir alle zu kennen glauben - Schule. (Quelle: Verleih)

Kinostart
16.05.2019
FSK
6
Laufzeit
92 Min.
Regie
Florian Heinzen-Ziob
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für Klassenkampf

Klassenkampf

Dokumentarfilm

Wie ist es, als Junge geboren zu werden, der eigentlich ein Mädchen werden sollte? Wie ist es, in die Unterschicht, ins Prekariat, in die Klasse von Arbeitern, Handwerkern, Bauern und ungelernten Fabrikarbeiterinnen Mitte der 60er Jahre in der west­deutschen Provinz hineingeboren zu werden? Wie ist es, diesen vorgezeichneten tradierten Weg verlassen zu wollen und mit dem Wunsch und der Hilfe von Literatur, Theater und Kunst die Herkunft aus der man kommt hinter sich zu lassen, um in eine andere Klasse, die einem fremd anmutet "aufzusteigen"? Es ist ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Es heißt, man benötigt vier Gene­ra­tionen, um die Klasse zu wechseln. Der Film KLASSENKAMPF thematisiert die Klassenpolitik und erzählt ganz subjektiv anhand der Biographie des Regisseurs das Porträt einer sozialen Herkunft und stellt nebenbei stell­ver­tretend und exemplarisch für viele, die aus den unteren Schichten der Gesellschaft stammen die Klassenfrage. (Unter wort­gewal­tiger Unter­stützung von Didier Eribon, Annie Ernaux u.a. - über allem schwebend und einflüsternd der Gottvater des experi­men­tellen Kinos Jean-Luc Godard.) Klassenkampf ist ein Film da­zwi­schen, ein dreckiger Hybrid, ein Film zwischen doku­men­ta­rischem Exkurs und inszenier­ten Spiele­reien, als Thesen­film in einer filmi­schen, narra­tiven Intervention. (Quelle: Verleih)

Kinostart
07.10.2021
Laufzeit
79 Min.
Regie
Sobo Swobodnik
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für KlassenLeben

KlassenLeben

Dokumentarfilm

Luca, Marvin, Dennis, Johanna und Christian gehen zusammen mit 15 anderen Mitschülern in die Schöneberger Fläming-Schule. Sie sind in einer besonderen 5. Klasse, es ist nämlich die Förderklasse der Schule, behinderte und nichtbehinderte Kinder lernen gemeinsam. Für alle gilt, dass die eigene Leistung fast immer auch eine gemeinsame Leistung ist. (aga)

Kinostart
01.09.2005
FSK
0
Laufzeit
87 Min.
Regie
Hubertus Siegert
Land
Deutschland
Zum Film
Filmplakat Klassentreffen - Alles beim Alten

Klassentreffen - Alles beim Alten

Komödie

Zum 30. Abi-Jubiläum wollen die einst unzertrennlichen Freunde Hervé, Maxime und Jordy ihre vermeintlich glorreichen Schulzeiten mit einer großen Reunion-Party aufleben lassen. Doch ihre nostalgischen Vorstellungen prallen schnell auf die bittere Realität: Kaum jemand will kommen - allen voran Anne und Marion, die das Event sogar aktiv sabotieren. Zum ersten Mal müssen sich die drei fragen, ob sie früher vielleicht wirklich nicht mehr als eine Clique selbstgefälliger Angeber waren. Entschlossen, das Ruder herumzureißen, stürzen sie sich in eine chaotisch-witzige Mission, um ihr Image und die Party zu retten - und vor allem sich selbst zu beweisen, dass mehr in ihnen steckt... (Quelle: Verleih)

Kinostart
23.04.2026
FSK
12
Laufzeit
107 Min.
Regie
Jérôme Commandeur
Land
Frankreich
Zum Film
Kein Filmplakat für Klassentreffen 1.0 - Die unglaubliche Reise der Silberrücken

Klassentreffen 1.0 - Die unglaubliche Reise der Silberrücken

Komödie

Nils (Samuel Finzi), Familienvater Mitte 40, steckt in der absoluten Midlife-­Crisis: Nicht nur, dass seine pubertierende Tochter Sarah (Bianca Nawrath) nur noch Augen für ihren neuen Freund Lenny (Timur Bartels) hat und sein Sohn Oliver (Alessandro Schuster) seinen Vater ziemlich peinlich findet, muss sich Nils zudem noch mit altersbedingten Hämorrhoiden und seiner Lesebrille arrangieren. Damit nicht genug: Während seine Frau Jette (Katharina Schüttler) sein Gejammer schon lange nicht mehr ernst nimmt, flattert ausgerechnet noch die Einladung zum 30-­jährigen Klassentreffen ins Haus. Nils hat es jetzt schwarz auf weiß: Er ist alt geworden! Auch Klassenkamerad Andreas (Milan Peschel) hat so gar keine Lust auf das Jubiläum. Frisch von seiner Jugendliebe Tanja (Jeanette Hain) getrennt, steht ihm überhaupt nicht der Sinn nach einer Reise in die Vergangenheit. Zumal die Ex gerade mit dem zwanzig Jahre jüngeren Paartherapeuten Karsten (David Schütter) durchgebrannt ist. Ein Glück, dass der dritte im Bunde, Thomas (Til Schweiger), erfolgreicher DJ und bislang Schwerenöter, zur Ablenkung schon Party-­ und Flirt-­Pläne für das ganze Klassentreffen-­Wochenende hat. Käme ihm da nicht plötzlich Lilli (Lilli Schweiger) in die Quere, die Tochter seiner Traumfrau Linda (Stefanie Stappenbeck), mit der er diesmal wirklich eine ehrlich monogame Liebes-­Beziehung führen möchte. So hat jeder der drei Kumpels sein Päckchen zu tragen und lernt es mit den anderen zu teilen. Durch ausschweifende Partys und potentielle Affären (bei denen garantiert immer irgendwas dazwischen kommt!) rücken die Freunde immer näher zusammen und stellen fest, dass ihr tatsächliches Alter genau das Richtige ist. Und obwohl das Klassentreffen in eine herrlich komische Vollkatastrophe ausartet, steht für die Freunde am Ende eine wichtige und berührende Erkenntnis ...

Kinostart
20.09.2018
FSK
12
Laufzeit
127 Min.
Regie
Til Schweiger
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für Klassenverhältnisse am Bodensee

Klassenverhältnisse am Bodensee

Dokumentarfilm

Zwischen vorstädtischem, dörflichem Leben und künstlerischer Sonderzone hinterfragt die Autorin, gemeinsam mit Klassenkamerad:innen, ihrer Familie und ehemaligen Lehrern, die Selbstverständnisse derer, die dort zwischen den 70er und 90er Jahren aufwuchsen. Dieses, "es war halt so". Halt, wie war das? Wie benennen die ehemaligen Mitschüler ihren sozialen Status? Niemand nennt sich selber "deklassiert". Wer darf sich Befindlichkeiten erlauben und wer nicht, was sind echte Chancen und ist der Kultur- und Kunstbetrieb wirklich klassenlos? Es gibt ja Leute, die denken Klasse hat was mit Schulausflug zu tun. Es geht um soziale Zugehörigkeiten, es geht darum, "zur Sprache zu kommen" und den gesellschaftlichen Urteilen eine andere, solidarischere Erzählung gegenüberzustellen. Es sprechen die Prägungen, die Oberflächen, der Nebel. Ohne Talking Heads, oft in bildlichen Allegorien. In Super 8, VHS-Schnipseln. In Filmzitaten. In Blickwinkeln jenseits des denkmalgeschützten Selbstbildes dieser Region und mit seiner unerwarteten Bild-Montage markiert dieser Videoessay Ausschlüsse, die aufgrund sozialer Zuschreibungen geschehen, auch wenn niemand von einer Klassengesellschaft reden will.

Laufzeit
82 Min.
Regie
Ariane Andereggen,Ted Gaier
Land
Schweiz
Zum Film