Jean Paul Gaultier. Einer der bemerkenswertesten Modeschöpfer unserer Zeit hat mit der prunkvollen "Fashion Freak Show" in Paris für weltweites Aufsehen gesorgt. Der Dokumentarfilm folgt der aufregenden, zweijährigen Entstehung von Gaultiers glamourösem Kabarett und lässt den Zuschauer in das exzentrische, oft provokative Universum des ikonischen Genies eintauchen: visionäre Designs, high-style Choreographien, Originalmusik, extravagante Kostüme und eine aufwändige Inszenierung in der Hauptstadt der Mode - welche immer wieder die Grenzen der Modeszene ausloten. (Quelle: Verleih)
Frankreich, 1430. Die jugendliche Jeanne d'Arc, zuvor als Retterin Frankreichs mit göttlichen Eingebungen verehrt und zur Anführerin berufen, fällt in Ungnade. Nach militärischen Erfolgen gegen die Engländer unterliegt sie mit der königlichen Armee in der Schlacht von Compiègne. In der Folge fallen Getreue von ihr ab, Intrigen werden gesponnen. Schließlich wird die junge Frau gefangen genommen. Vor einem Kirchengericht wird ihr unerbitterlich der Prozess gemacht und sie wird als Ketzerin zum Tode verurteilt. (Quelle: Verleih)
Jeanne Vaubernier (Maïwenn), eine ehrgeizige und gesellschaftlich aufstrebende Bürgerliche nutzt geschickt ihre betörenden Reize, um ihren bescheidenen Verhältnissen zu entkommen. Ihr Liebhaber, der wohlhabende Graf du Barry, der beträchtlich von Jeannes lukrativen Liebesabenteuern profitiert, möchte sie dem König vorstellen. Er arrangiert eine Begegnung über den einflussreichen Herzog de Richelieu (Pierre Richard). Das Treffen übersteigt seine Erwartungen bei Weitem: Zwischen Ludwig XV (Johnny Depp) und Jeanne entbrennt nicht nur eine leidenschaftliche Liebe auf den ersten Blick, sondern es entwickelt sich eine tiefe Zuneigung, die bis in den Tod anhalten soll. Mit der bezaubernden Kurtisane an seiner Seite findet der König die Freude am Leben wieder - so sehr, dass er ohne sie nicht mehr sein kann und beschließt, sie zu seiner offiziellen Favoritin zu ernennen. Jeanne zieht gegen alle Regeln des Anstands und der Etikette nach Versailles, wo ihre Ankunft den gesamten Hof in Aufruhr versetzt. (Quelle: Verleih)
Das erst acht Jahre alte Mädchen Jeanette, das in dem kleinen Dorf Domremy lebt und dort eine Herde Schafe hütet, überrascht mit einem Geständnis ihre Freundin Hauviette: Sie sagt, sie könne nicht länger ertragen, was die Engländer ihrem Volk im Hundertjährigen Krieg antäten. Als die Nonne Madame Gervaise sie auf ihre Worte anspricht, beteuert das Mädchen, von Gott selbst als Kämpferin für die Befreiung Frankreichs erwählt worden zu sein. (vf)
Ben Randall zählt zu den besten Rettungsschwimmern der US-Küstenwache, doch ein Einsatz, bei dem er sein gesamtes Team verliert und als Einziger überlebt, traumatisiert ihn und wirft ihn vollständig aus der Bahn. Er wird deshalb als Ausbilder an die "A"-School versetzt, um junge Nachwuchsrettungsschwimmer zu unterrichten und an seiner Erfahrung teilhaben zu lassen. Zwar ist Randall anfangs von dieser neuen Aufgabe alles andere als begeistert, dann aber trifft er den talentierten, allerdings rebellischen Jake Fischer, der ihn und seine unkonventionellen Methoden auf eine harte Probe stellt.
Wir stecken in einer Systemkrise und die Frage 'Sozialismus oder Barbarei' ist aktueller denn je. Was können wir von den Bewegungen der 1970er lernen? Was haben Arbeiter*innen zu sagen, die sich aktuell auf Gemüseäckern, Umspannwerken, Krankenhäusern oder in UBahnschächten wehren? JEDER ACKER, JEDE FABRIK entwickelt aus ihren Stimmen ein konkretes Bild des Übergangs in eine post-kapitalistisches Gesellschaft und die Grundzüge einer demokratischen Planwirtschaft. (Quelle: Verleih)
Bisher lebte Augustin mit seiner Frau ein geordnetes, normales und wenig aufregendes Leben als Kinderarzt in Buenos Aires. Als ihn eines Tages jedoch seine Vergangenheit in Form seines Zwillingsbruders Pedro einholt, geraten die Dinge immer mehr außer Kontrolle. Denn Pedro ist ein schwerkranker Imker, dessen Weste alles andere als sauber ist. Um seinem langweiligen Alltag zu entkommen, beschließt Augustin, dessen Identität anzunehmen, und gerät damit in ein Netz aus Kriminalität, Lügen und Verrat... (j.b.)
Konnte man ein guter, gar überragender Schriftsteller sein und sich dennoch mit dem nationalsozialistischen Regime arrangieren? Gemeinsam mit Anatol Regnier, Autor des gleichnamigen Buches, nähert sich Dominik Graf den zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gebliebenen Schriftsteller*innen Gottfried Benn, Erich Kästner, Hans Fallada, Jochen Klepper, Ina Seidel und Will Vesper und geht der Frage nach, welche Haltung sie dem Nationalsozialismus gegenüber in ihrem Schreiben, Denken und Empfinden entwickelten. Wie steht dieses Verhalten im Kontrast und Konflikt mit bekannten Exilautoren wie den Manns und wie lassen sich die gelebten Widersprüche von damals heute in Einklang bringen mit dem weltweiten Ruhm dieser Autor*innen? Ein filmischer Essay über das komplexe Verhältnis zwischen Kunst und politischem Handeln. (Quelle: Verleih)
Am Beispiel von drei Einzelschicksalen zeigt diese Dokumentation von Marc Bauder und Dörte Franke die Geschichte von Menschen auf, die zu Zeiten der SED wegen ihrer politischen Gesinnung inhaftiert wurden. Rund 250.000 DDR-Bürger, die mit der vom Staat vorgegebenen Meinung nicht konform gingen, wanderten ins Gefängnis. Sie finden heute kaum noch Gehör: Eine Rente als Entschädigung wurde vor Jahren vom Bundestag abgelehnt, während Stasi-Offizieren hohe Nachzahlungen zugesichert wurden. (nki)
Berlin 1940, Jablonskistraße 55. Die Hausgemeinschaft bildet einen Querschnitt der Bevölkerung der Zeit. Ein Blockwart, eine versteckte Jüdin, ein ehemaliger Richter, ein Denunziant, ein Kleinkrimineller, ein Hitlerjunge, eine Briefträgerin und das Arbeiterehepaar Anna und Otto Quangel. Angst in allen Facetten ist das bestimmende Gefühl dieser Zeit. Durch einen Schicksalsschlag getroffen, beschließt das Ehepaar Quangel, etwas zu tun. Auf der Suche nach Gerechtigkeit kämpfen sie mit klaren Botschaften auf schlichten Postkarten gegen Hitler. Kommissar Escherich kommt ihnen auf die Spur, die Gestapo drängt auf Ergebnisse. Der scheinbar aussichtslose gemeinsame Kampf gegen das Böse lässt Otto und Anna nach Jahren der Einsamkeit wieder zueinander finden und wird nicht nur deshalb am Ende nicht umsonst gewesen sein... Ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Der weltweite Bestseller von Hans Fallada erzählt erstmalig eine authentische Geschichte über die Frage von Moral und Haltung in einer Diktatur. Mehr als 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans, den Hans Fallada unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg geschrieben hatte, wurde das Buch zu einem weltweiten Bestseller. Falladas auf einer wahren Geschichte beruhende Erzählung nannte Primo Levi "das beste Buch, das je über den deutschen Widerstand geschrieben wurde." (Quelle: Verleih)
Was bleibt, wenn man geht? - Die SpätSünder?! des Landestheaters schlüpfen in die Rollen von Tod und Teufel, Glaube und Werke, Mammon und Jedermann. Das Moralspiel von Hugo von Hofmannsthal feiert sein 100 Jähriges bei den Salzburger Festspielen und gleichzeitig seinen 1. Geburtstag in Eisenach. Gedreht wurde das Spiel um Geld, Liebe und Vergebung in der Eisenacher Nikolaikirche.