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Kein Filmplakat für Europa Passage

Europa Passage

Dokumentarfilm

Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie- , Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie dann wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm EUROPA PASSAGE über einen Zeitraum von 5 Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln. Mangels Arbeit in Rumänien verdienen sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln in Hamburg. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst entdeckt und vertrieben zu werden. Für die städtischen Behörden gelten sie als "freiwillige Obdachlose", der Zugang zu den Notprogrammen bleibt ihnen sogar im Winter verwehrt. Alle paar Monate fahren sie heim, zurück zu ihren Kindern und Verwandten. Um zu verstehen, warum sie ihre Liebsten für Einnahmen von ein paar Euro am Tag zurücklassen, begleitet der Film sie zurück in ihr HeimatdorfNamaiesti und erleben vor Ort mit, wie hart die Bedingungen in dem Heimatdorf sind, und dass diese Migration auch eine Folge der Wende ist, seit der es vor Ort weder Arbeitsplätze noch eine Perspektive gibt. Die zwei Hauptprotagonisten Maria und Tirloi sind die einzigen, die es im Laufe der Jahre geschafft haben, sich ein Stück Normalität aufzubauen. Sie bilden die Brücke zwischen den beiden Welten: Er hat Arbeit, sie geht noch immer betteln. Sie können ihre Enkelin zu sich holen, die als erste in der Familie lesen und schreiben lernt. Doch der Aufstieg hat seine Schattenseiten - er führt zu Neid und Konflikten mit den anderen Dorfbewohnern und zu einer Entfremdung zwischen den beiden . Denn - wie Regisseur Andrei Schwartz resümiert - "alles hat seinen Preis". Ein Film über Menschen,die kaum eine Chance haben, und trotzdem versuchen, das Beste daraus zu machen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen müssen. (Quelle: Verleih)

Kinostart
15.09.2022
FSK
0
Laufzeit
94 Min.
Regie
Andrei Schwartz
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 1

Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 1

Kurzfilm, Kurzfilm(e)

Europäischer Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Münster 2021 - Programm 1: Das Herzstück des Festivals bietet eine bunte Mischung aus Animationsfilmen, Dokus und kurzen Spielfilmen aus 13 verschiedenen Ländern - von den Färöer Inseln bis Portugal. In sechs Programmen werden insgesamt 36 Kurzfilme zwischen zwei und 30 Minuten Länge zu sehen sein. Die Produktionen aus den Jahren 2020 und 2021 sind entweder an Filmhochschulen oder unabhängig entstanden und sind allesamt erstmals in Münster zu sehen. Dem Gewinner des Großen Preises der Filmwerkstatt, der von einer internationalen Jury ermittelt wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, gestiftet von Die Linse e.V. Außerdem kürt das Publikum seinen Favoriten und die prämierte Filmemacherin oder der prämierte Filmemacher erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Filme im Programm 1: Fabiu (Österreich 2020 - 30:00 min - Regie: Stefan Langthaler) God Dress You (Italien 2020 - 15:00 min - Regie: Mattia Epifani) Obervogelgesang (Deutschland 2020 - 06:22 min - Regie: Ferdinand Ehrhardt & Elias Weinberger) Smallrats (Deutschland 2021 - 20:10 min - Regie: Lisa Miller) Adisa (Deutschland 2021 - 29:16 min - Regie: Simon Denda) One for the Road (Vereinigtes Königreich 2020 - 15:54 min - Regie: Eileen Tracey)

Kinostart
19.09.2021
Laufzeit
100 Min.
Regie
diverse
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 2

Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 2

Kurzfilm(e)

Europäischer Kurzfilmwettbewerb des Filmfestivals Münster 2021 - Programm 2: Das Herzstück des Festivals bietet eine bunte Mischung aus Animationsfilmen, Dokus und kurzen Spielfilmen aus 13 verschiedenen Ländern - von den Färöer Inseln bis Portugal. In sechs Programmen werden insgesamt 36 Kurzfilme zwischen zwei und 30 Minuten Länge zu sehen sein. Die Produktionen aus den Jahren 2020 und 2021 sind entweder an Filmhochschulen oder unabhängig entstanden und sind allesamt erstmals in Münster zu sehen. Dem Gewinner des Großen Preises der Filmwerkstatt, der von einer internationalen Jury ermittelt wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, gestiftet von Die Linse e.V. Außerdem kürt das Publikum seinen Favoriten und die prämierte Filmemacherin oder der prämierte Filmemacher erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Filme im Programm 2: Liebe, Pflicht & Hoffnung (Deutschland 2020 - 29:09 min - Regie: Maximilian Conway) Just In Case (Deutschland 2021 - 2:24 min - Regie: Insa Meyer, Celine Ahlbrecht & Alina Saltheim) Salidas (Deutschland 2021 - 10:17 min - Regie: Michael Fetter Nathansky) Ver her | Stay (Färöer 2021 - 21:07 min - Regie: Maria Winther Olsen) Just a Guy (Deutschland 2020 - 15:00 min - Regie: Shoko Hara) Sprötch | Squish (Belgien 2020 - 20:45 min- Regie: Xavier Seron)

Kinostart
20.09.2021
Laufzeit
100 Min.
Regie
Diverse
Land
Diverse
Zum Film
Kein Filmplakat für Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 3

Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 3

Kurzfilm(e)

In sechs Programmen werden insgesamt 32 Kurzfilme zwischen 3 und 30 Minuten Länge zu sehen sein. Die Produktionen aus den Jahren 2022 und 2023 sind entweder an Filmhochschulen oder unabhängig entstanden und sind allesamt erstmals in Münster zu sehen. Dem Gewinner des Großen Preises der Filmwerkstatt, der von einer fachkundigen Jury ermittelt wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Außerdem kürt das Publikum seinen Favoriten und die prämierte Filmemacherin oder der prämierte Filmemacher erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Filme im Programm 3: Tria (Italien 2022 - 17:20 min - Regie: Giulia Grandinetti) Meat Me (Niederlande 2022 - 11:03 min - Regie: Jan-Willem de Kraaij) Flyby Kathy (Portugal 2023 - 11:16 min - Regie: Pedro Bastos) Plastic Touch (Spanien 2022 - 11:38 min - Regie: Aitana Ahrens) Manta Ray (Frankreich 2022 - 30:30 min - Regie: Anton Bialas) Staging Death (Deutschland 2022 - 08:20 min - Regie: Jan Soldat) Quelle: Filmfestival Münster

Kinostart
23.09.2023
Laufzeit
100 Min.
Regie
Diverse
Land
Diverse
Zum Film
Kein Filmplakat für Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 4

Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 4

Kurzfilm(e)

In sechs Programmen werden insgesamt 32 Kurzfilme zwischen 3 und 30 Minuten Länge zu sehen sein. Die Produktionen aus den Jahren 2022 und 2023 sind entweder an Filmhochschulen oder unabhängig entstanden und sind allesamt erstmals in Münster zu sehen. Dem Gewinner des Großen Preises der Filmwerkstatt, der von einer fachkundigen Jury ermittelt wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Außerdem kürt das Publikum seinen Favoriten und die prämierte Filmemacherin oder der prämierte Filmemacher erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Filme im Programm 4: Von der Flüchtigkeit eines Geschmacks (Deutschland 2022 - 23:42 min - Regie: Eva Neidlinger) Mirage (Polen 2022 - 15:00 min - Regie: Adam Lach) Last Days of Summer (Frankreich/Indien 2023 - 14:57 min - Regie: Stenzin Tankong) Zu Besuch (Österreich 2023 - 11:33 min - Regie: Martin Weiss) Geamana (Deutschland 2022 - 29:59 min - Regie: Matthäus Wörle) Quelle: Filmfestival Münster

Kinostart
24.09.2023
Laufzeit
100 Min.
Regie
Diverse
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 5

Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 5

Kurzfilm(e)

In sechs Programmen werden insgesamt 32 Kurzfilme zwischen 3 und 30 Minuten Länge zu sehen sein. Die Produktionen aus den Jahren 2022 und 2023 sind entweder an Filmhochschulen oder unabhängig entstanden und sind allesamt erstmals in Münster zu sehen. Dem Gewinner des Großen Preises der Filmwerkstatt, der von einer fachkundigen Jury ermittelt wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Außerdem kürt das Publikum seinen Favoriten und die prämierte Filmemacherin oder der prämierte Filmemacher erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Filme im Programm 5: Tuulikki (Finnland 2022 - 13:39 min - Regie: Teemu Nikki) How The Wooden Structures Survived In My Mind (Deutschland 2022 - 09:02 min - Regie: Thadeusz Tischbein) Lass uns wie früher Peperonipizza teilen (Deutschland 2022 - 18:12 min - Regie: Maximilian Michael Weigl) Pirouette (Deutschland 2023 - 03:18 min - Regie: Ciara Borgards) Nellys Story (Österreich 2023 - 18:55 min - Regie: Jonas Steinacker) Maria Schneider, 1983 (Frankreich 2022 - 25:08 min - Regie: Elisabeth Subrin) Quelle: Filmfestival Münster

Kinostart
24.09.2023
Laufzeit
100 Min.
Regie
Diverse
Land
Diverse
Zum Film
Kein Filmplakat für Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 6

Europäischer Kurzfilmwettbewerb - Programm 6

Kurzfilm(e)

In sechs Programmen werden insgesamt 32 Kurzfilme zwischen 3 und 30 Minuten Länge zu sehen sein. Die Produktionen aus den Jahren 2022 und 2023 sind entweder an Filmhochschulen oder unabhängig entstanden und sind allesamt erstmals in Münster zu sehen. Dem Gewinner des Großen Preises der Filmwerkstatt, der von einer fachkundigen Jury ermittelt wird, winkt ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Außerdem kürt das Publikum seinen Favoriten und die prämierte Filmemacherin oder der prämierte Filmemacher erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Filme im Programm 6: Smalltown Miss (Estland 2022 - 18:20 min - Regie: Alexandra Pärn) Gedanken eines jungen Menschen beim Anblick einer sich auflösenden Welt (Deutschland 2022 - 16:24 min - Regie: Jonathan Berlin) The Taster (Deutschland 2022 - 29:12 min - Regie: Sophia Bierend) Into the Realm of the Night (Deutschland 2022 - 05:39 min - Regie: Patrick Müller) The Fence (Polen 2022 - 19:19 min - Regie: Tomasz Wolski) Quelle: Filmfestival Münster

Kinostart
24.09.2023
Laufzeit
100 Min.
Regie
Diverse
Land
Diverse
Zum Film
Kein Filmplakat für Europas Norden

Europas Norden

Europas Norden ist Faszination pur. Jedes Jahr zieht es tausende Besucher in die nördlichen Gefilde unseres Kontinents. Immer wieder, trotz unbeständigen Wetters und selbst in den Sommermonaten nur moderaten Temperaturen. Auch das Filmteam unterlag in den letzten vier Jahren derselben ungezügelten Sehnsucht nach gewaltigen Gletschern, spektakulären Fjorden, aktivem Vulkanismus, alten Schlössern und Burgen. Sommer für Sommer zog es die Filmcrew nach Nordeuropa, um Länder und Leute kennenzulernen sowie die schönsten Erlebnisse auf Film zu bannen. Europas Norden - der Film zeigt nun den epischen Zusammenschnitt einer ereignisreichen 40.000 km lange Reise vom westlichsten Punkt Europas auf Island hinab zur grünen Insel nach Irland durchs atemberaubende Schottland bis zu den entlegenen Lofoten im wunderschönen Norwegen.

FSK
0
Laufzeit
90 Min.
Regie
Michael Scharl
Land
Deutschland
Zum Film
Kein Filmplakat für Europe

Europe

Drama

Die Bushaltestelle "Europe" liegt an einer Ausfallstraße der französischen Stadt Chatellerault in einem kleinen Banlieue. Ein paar Blocks, eine Brasserie, ein Kebabladen und ein Bus, der zwischen Krankenhaus und Wald, einem Naherholungsgebiet vor der Stadt pendelt. Hier lebt Zohra Hamadi, 32, deren Sommer mit dem Ende einer langen Krankengeschichte beginnt. Zum ersten Mal in ihrem Leben kann Zohra aufrecht gehen, fast schmerzfrei - sie könne ab jetzt ein ganz normales Leben führen, sagt der Arzt, dem sie ihre körperliche Freiheit verdankt. Ein ganz normales Leben: Zohra hat ihre Wohnung in einem der Blocks, rundherum wohnen Familie und Freunde, Arbeit hat sie bei einer NGO gefunden, die mit Altkleidern handelt. Wäre da nur nicht ihr Ehemann Hocine, der in Algerien darauf wartet, endlich ein Visum im Rahmen der Familienzusammenführung zu bekommen und das nächste Flugzeug zu Zohra nach Frankreich zu besteigen. Es ist Sommer, Ende Juli, und ganz Frankreich bereitet sich auf die Ferien vor, diesseits und jenseits des Mittelmeers. Zohra braucht nur noch die Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung, dann wird auch sie aufbrechen, um wenigstens ein paar Wochen mit Hocine in den algerischen Bergen zu verbringen. Doch die Verlängerung bleibt aus: Mit dem Ende ihrer Behandlung verliert Zohra ihr Aufenthaltsrecht in Frankreich. Sie wird - für ihr Umfeld wie für das Kinopublikum - zu einer in die Unsichtbarkeit verbannten, zum Schweigen gebrachten Protagonistin. Nur durch die Augen und die Reaktionen der anderen wird spürbar, wie Zohra um die Rettung ihres Lebens in der ersehnten Normalität ringt: wie sie keine Schwäche zeigen will, sich in Lügen verstrickt, wie ihre Welt bröckelt. Zohra verliert ihre Arbeit und ihre Wohnung. Familie und Freunde brechen auf, sie bleibt allein zurück in einer entleerten Welt. Diese entleerte Welt wird für Zohra, ausgestattet mit einer Handvoll Schlüssel für die Wohnungen der anderen, zur Bühne. Sie wird sichtbar, indem sie ihre Zukunft erfindet, und nicht nur eine, sondern verschiedene, die sie in Varianten durchspielt. Ihre Fiktionen, mal subtil, mal anmaßend bürgerlich, surfen knapp über dem Boden der Tatsachen und ziehen uns in ein Verwirrspiel parallel sich entfaltender Realitäten. Sie lebt mit Hocine oder auch nicht, hat eine Familie, vielleicht, einen neuen Job, eine Aufenthaltsgenehmigung. Mit dem Wiedererlangen ihrer fiktionalen Sichtbarkeit beginnt für Zohra der Kampf um ihren Platz in Europa, auch wenn sie dafür immer häufiger das Szenario wechseln muss. Dadurch bekommt sie etwas Transparentes, Geisterhaftes - aus der Flüchtenden wird eine Flüchtige, die sich dem systematischen Griff der staatlichen Gewalten entzieht. (Quelle: Verleih)

Kinostart
10.03.2022
FSK
0
Laufzeit
110 Min.
Regie
Philip Scheffner
Land
Deutschland
Zum Film