Als Capitain Neuville 1809 nach Frankreich zurückkehrt, steckt er voller abenteuerlichen Geschichten aus dem Krieg, bei denen meist er die Hauptrolle spielt. Während ihm das Volk an den Lippen hängt und als Helden feiert, hält Elisabeth, die Tochter eines Adeligen, ihn für einen ausgemachten Schwindler und Hochstapler, den sie zu entlarven versucht. Dumm nur, dass ihr dabei ihre eigenen Gefühle für Neuville einen Streich spielen... (vf)
Frantisek, gerade aus der Heilanstalt entlassen, besucht Verwandte in einer verschneiten Kleinstadt. Dort beobachtet er, wie Emil seine Frau Anna mit deren Schwester Olga und Anna Emil mit seinem Bruder Robert betrügt. Daraufhin mischt sich Frantisek ein und versucht ein wenig Ordnung in das Leben von Olga und Anna zu bringen. Dieses führt unweigerlich zu Turbulenzen...(BB)
Frantisek, gerade aus der Heilanstalt entlassen, besucht Verwandte in einer verschneiten Kleinstadt. Dort beobachtet er, wie Emil seine Frau Anna mit deren Schwester Olga und Anna Emil mit seinem Bruder Robert betrügt. Daraufhin mischt sich Frantisek ein und versucht ein wenig Ordnung in das Leben von Olga und Anna zu bringen. Dieses führt unweigerlich zu Turbulenzen...(BB)
30 Jahre nach dem letzten großen Titel gewinnt Eintracht Frankfurt am 19. Mai 2018 den DFB-Pokal. Es ist ein epochales Ereignis für Verein und Fans. Die Sehnsucht einer ganzen Region wird gestillt, rund 100.000 Menschen lassen am Tag danach die Banktürme wackeln. Ein Filmteam hat die Mannschaft von der Anreise bis zur Feier auf dem Römer begleitet. Die Dokumentation bietet exklusive Einblicke in das Innenleben der Mannschaft, zeigt noch einmal alle Emotionen rund um das historische 3:1 gegen die Bayern und die Leidenschaft, mit der alle Beteiligten für ein erfolgreiches Finale gearbeitet haben.
Vier verurteilte Gewaltstraftäter, drei hochgradig bissige Hunde und eine Frau, die bereit ist, in den Kampf zu ziehen gegen hilflose Institutionen und den Kreislauf der Gewalt. Vor allem aber gegen die eigenen Zweifel an der Erlösung von dem Bösen. "Die Rüden" führt ins Herz einer Finsternis, die heute mit toxischer Maskulinität umschrieben wird. Und leuchtet es aus: In einer Arena aus dunklem, vernarbtem Beton treffen vier junge Gewaltstraftäter auf drei kampflustige Hunde mit metallenen Maulkörben. Testosteron pur also, wäre da nicht Lu, die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin, die sich der Herausforderung stellt, Feuer mit Feuer zu löschen. Lu siedelt ihr, so riskantes wie von den Strafvollzugs-Autoritäten misstrauisch überwachtes, Projekt jenseits der Fragen nach Täter und Opfer, Schuld und Sühne an. Sie lässt sich ein, auf das Unaussprechliche, das Unkontrollierbare und das Ungewisse, in das es führt. Die Täter, die Tiere, sie selbst. So wird sie zur Provokation und ihr Ansatz zum Sprengsatz für ein System, das noch immer glaubt, man könne Gut und Böse wirklich auseinander sortieren. Lu lotet auch die Grenzen der Männlichkeit aus. Am Abgrund von Aggression, Gewalt und Uneinsichtigkeit wird die männliche zur menschlichen Grenze. Und deren Überwindung zu einem Thema für uns alle: Die Zornigen wie die Zaghaften, die Handelnden wie die Verdrängenden, vor allem aber: Männer wie Frauen. DIE RÜDEN ist eine so eindrückliche wie verstörende Reise zum Mittelpunkt der Menschlichkeit. (Quelle: Verleih)
Leïla und Damien lieben sich sehr. Er lebt nach dem Rhythmus seiner Krankheit, von manischen Episoden bis zu depressiven Verstimmungen, und Leïla folgt ihm. Doch irgendwann kommt der Moment, an dem sie es nicht mehr schafft, Geliebte, Ehefrau, Mutter und Krankenschwester zu sein. Die Krankheit nimmt so viel Raum in ihrer Beziehung ein, dass für alles andere kein Platz mehr zu sein scheint. Ihre romantische Beziehung zerplatzt wie eine Seifenblase. Einer der beiden scheint in der Beziehung abwesend zu sein, während der andere zu viel in sie investiert. Was tun wir, wenn die andere Person nicht die ist, die sie zu sein schien? Beenden wir die Beziehung oder fängt sie gerade erst an? Eine intime und bewegende Geschichte über eine Beziehung, die durch Krankheit beeinträchtigt wird. (Quelle: Verleih)
Mittfünfziger Tony ist ein einsamer Wolf wie er im Buche steht: Morgens tingelt er als lässig rauchender Schulbusfahrer durch das Pariser Umland, abends träumt er von der großen Freiheit im fernen Amerika. Nachdem ihm ein Herzinfarkt die Vergänglichkeit des Lebens bewusst macht, beschließt der mürrische Einzelgänger, seine Tochter Maria aufzusuchen, die in Paris als Tanzlehrerin arbeitet und deren Mutter er vor Marias Geburt sitzen ließ. Tony möchte seiner Tochter näher kommen, scheut sich aber, sich zu erkennen zu geben. So meldet er sich unter falschem Namen zum Rumba-Kurs an. Doch Maria nimmt in ihren Kurs nicht jeden auf. Talent ist gefragt! Mit seiner Nachbarin Fanny (Marie-Philoméne Nga) trainiert Tony Tag und Nacht Hüftschwünge, Leidenschaftsposen und Cha-Cha-Rhythmen und ergattert sich einen Platz in Marias Rumba-Klasse. Doch lässt sich die jahrelange väterliche Abwesenheit so einfach wegtanzen? (Quelle: Verleih)
Freuen Sie sich auf 75 Minuten Anekdoten, Geschichten und Hintergrundinformationen aus einer Zeit, als Filme noch in schwarz -weiß über die Leinwand flimmerten.
Der französische Russlandreisende Marquis de Custine läuft durch die Säle der Eremitage und begegnet dabei der Geschichte des Winterpalasts vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag, an dem die Zarenfamilie auf den Regisseur Alexander Sokurov trifft. Der Film wurde in einer einzigen 90minütigen Einstellung gedreht. (sir)
Im Schweiße seines Angesichts schuftet Rainer auf der Baustelle. Sein erster Job als Bauleiter ist die dringend benötigte große Chance. Die steigenden Mieten in der Stadt haben ihn, seine schwangere Frau und die 13-jährige Tochter Doreen bereits zum Umzug in ein renovierungsbedürftiges Häuschen im Umland gezwungen. Doreen ist zunächst nicht begeistert von ihrem neuen Leben, doch dann lernt sie das Nachbarmädchen Mara kennen, deren Eltern so reich wie borniert sind. Die neue Freundschaft wird schnell zum Spiel mit dem Feuer. Mara stachelt Doreen zu bösen Streichen an und verwickelt sie in einen Diebstahl. Unterdessen wird Rainer auf der Arbeit degradiert und durch den kühlen Pragmatiker Jürgen ersetzt, der ausschließlich die Interessen der Investoren im Blick hat und das Bauprojekt skrupellos auf Profit ausrichtet. Als ein älterer Mitarbeiter gefeuert werden soll, stellt sich Rainer gegen den neuen Vorgesetzten und wird unwillkürlich zum Anführer eines aufkeimenden Widerstands. Mit unaufhaltsam steigendem Druck beschreibt Regisseurin Mia Mariel Meyer in ihrem zweiten Spielfilm eine durch Kapitalismus entmenschlichte Welt, in der der Kampf für Gerechtigkeit und Integrität zur Zerreißprobe wird. (Quelle: Verleih)
Iman ist gerade zum Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran befördert worden, als nach dem Tod einer jungen Frau eine riesige Protestbewegung das Land ergreift. Obwohl die Demonstrationen zunehmen und der Staat mit immer härteren Maßnahmen durchgreift, entscheidet sich Iman für die Seite des Regimes und bringt damit das Gleichgewicht seiner Familie ins Wanken. Während der strenggläubige Familienvater mit der psychischen Belastung durch seinen neuen Job zu kämpfen hat, sind seine Töchter Rezvan und Sana von den Ereignissen schockiert und elektrisiert. Seine Frau Najmeh wiederum versucht verzweifelt, alle zusammenzuhalten. Dann stellt Iman fest, dass seine Dienstwaffe verschwunden ist, und er verdächtigt seine Familie... (Quelle: Verleih)
Marnie ist eine orangefarbene Hauskatze, die von ihrer Besitzerin sehr verwöhnt wird. Sie hat es warm und kuschelig dort und auch ihr Napf ist stets gefüllt. Dennoch träumt das Kätzchen von großen Abenteuern wie jenen, die sie aus ihrer Lieblings-Detektiv-Fernsehserie kennt. Als eines Tages Paul, Rosalindes Bruder, auftaucht, scheint ihr Traum wahr zu werden, denn er verspricht ihr eine aufregende Agentenmission, setzt sie in eine Kiste und los geht die Fahrt. Doch anstelle im Abenteuer ihres Lebens landet Marnie mutterseelenallein in einer Welt, die ihr fremd ist. Zum Glück findet sie aber bald Gefährten, die ihr beistehen. (vf)
Regiesseurin Agnès Varda beschreibt die Sammelleidenschaft in verschiedenen Variationen. Ein Mensch sammelt aus Not nach der Ernte oder auf dem Wochenmarkt zurückgelassene Lebensmittel. Ein anderer sammelt im Zusammenhang des Konsumterrors. Das alles ist nicht verwunderlich, denn der Mensch ist von Natur aus als Sammler und Jäger bekannt. (VA)
Alyonka lebt seit der Verhaftung ihres Mannes wegen Mordes alleine am Rande einer kleinen russischen Stadt. Regelmäßig schickt sie dem womöglich unschuldig im Gefängnis Sitzenden Pakete. Als eines Tages ein Paket ohne jede Begründung zurückkommt, will sie den Grund dafür herausfinden und macht sich auf den langen Weg nach Sibirien. Dabei begegnet sie vielen Menschen, die alles andere als hilfsbereit sind... (vf)