Fru?hjahr 1992 - das Telefon klingelt. Es wird noch oft klingeln. Eine alltägliche Erfahrung wird fu?r die elfjährige Lana zu einem Moment, in dem sich der Krieg in ihr Gedächtnis einschreibt. Das aufregendste Experimentalfilm-Debu?t dieses Jahres erweckt eine Kindheit in Novi Sad zum Leben - aus 16 mm-Farben, dem Geschmack erster Zigaretten und dem erdru?ckenden Gefu?hl des Abschieds.
Perus ehemaliger Präsident Alan García plante, Investoren den Zugang zu bisher unberührten Naturschutzgebieten in der Amazonas-Region zu ermöglichen, um dort Öl, Gas und Mineralien gewinnen zu können. Angeblich, um die in der Krise steckende Wirtschaft des Landes zu stärken. WHEN TWO WORLDS COLLIDE dokumentiert eindrücklich, wie sich die indigene und kleinbäuerliche Bevölkerung mit den ihnen eigenen Mitteln gegen einen übermächtigen Gegner zur Wehr setzte. Gezeigt werden aber auch die Last der Verantwortung und die persönlichen Konsequenzen, die der Widerstand für einen der Aktivisten des Widerstands, Alberto Pizango, hat.
Es heißt, der renommierte amerikanische Künstler Ed Ruscha habe 1979 ein zugleich originelles und geheimnisvolles Objekt kreiert, einen falschen Felsen mitten in der Mojave-Wüste. Fast 40 Jahre später begibt sich Oscar-Preisträger, Künstler und Filmemacher Pierre Bismuth auf die Suche nach diesem sagenumwobenen Werk. (Quelle: Verleih)
Carlos Klein hat den Glauben an die Macht der Bilder verloren, was den chilenischen Filmemacher nicht nur in eine tiefe Arbeits-, sondern auch eine schwerwiegende Lebenskrise gestürzt hat. Als er den russischen Regisseur für Dokumentationen, Viktor Kossakowsky, kennenlernt, der gerade auf der Suche nach einem geeigneten Drehort für sein neustes Werk ist, beschließt Carlos kurzerhand, sich diesem anzuschließen und seine Heimat noch einmal ganz neu zu entdecken. (j.b.)
Einfach nur den vorgezeichneten Pfaden folgen? Das ist diesen Männern zu wenig. Sie wollen Neues entdecken, ihre eigenen Grenzen austesten und sind immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer, der nächsten Herausforderung, dem nächsten ultimativen Kick. Der Dokumentarfilm "Where the Trail Ends" begleitet einige der besten Mountainbiker der Welt in Sachen Freeriding und gibt nicht nur einen Einblick in diesen Extremsport, sondern auch die Männer, die ihn leben. (j.b.)
Die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist für viele Menschen oft die letzte Hoffnung, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da zunehmend auch Frauen und Kinder gezwungen sind, eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt anzutreten, gehört eine Hebamme mittlerweile zur festen Besatzung eines Seenotrettungsschiffes. Der Film begleitet die erste Rettungsmission der Berliner Hebamme Anne-Katrin. Ihre Reise wird parallel zur Fluchtgeschichte der Frauen erzählt. Während wir mit Anne-Katrin das starke, weibliche Versorgungsteam an Bord kennenlernen und mit ihnen auf den Ernstfall vorbereitet werden, erzählen die geflüchteten Frauen auf einer besonders gestalteten visuellen Ebene aus Langzeitbelichtungen und in einem mit Wasser gefüllten Studio über das Leid, was die Flucht nach Europa für sie mit sich gebracht hat. Die Langzeitbelichtungen schaffen verwischte, poetische Bilder, die nicht nur zur Anonymisierung und zum Schutz dienen, sondern gleichzeitig auch die emotionale Brisanz der Situation auf eine neue Art und Weise vermitteln. Auf dem Schiff treffen die Welten der Frauen und der Crew dann für einen kurzen Moment aufeinander, bevor die Frauen in Italien ankommen und eine weitere Reise ins Ungewisse startet. (Quelle: Verleih)
Die junge Inderin Devki lebt in einem ständigen Konflikt: Einerseits wünscht sie sich ein emanzipiertes Leben, andererseits muss sie mit den fest verankerten Traditionen innerhalb der indischen Gesellschaft zurechtkommen. Ihr größter Wunsch ist es, Taxifahrerin zu werden. Sie möchte andere Frauen sicher nach Hause bringen und selbst finanziell unabhängig sein. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie sich gegen ihren Vater, ihren Ehemann und schließlich auch gegen ihren Schwiegervater durchsetzen. Ihr Alltag ist davon geprägt, für sich selbst einen Weg zu finden und ihre Träume zu verwirklichen. Doch lebt die junge Frau dadurch immer mit der Angst, ihre Familie zu verlieren... (Quelle: Verleih)
Als er mit 17 bei einem Konzert von Elvis Presley die Mädchen gleich reihenweise in Ohnmacht fallen sieht, ist für Jimmy Carl Black klar, dass er Musiker werden will. Ein paar Jahrzehnte später ist er als legendärer Schlagzeuger von Frank Zappas Band "Mothers of Invention" weltberühmt, hat ein Leben der großen Tourneen hinter sich und lebt in einem kleinen Dorf in Bayern. Wirklich viel Geld hat er damit nicht gemacht, und so signiert Jimmy Carl Black seit 40 Jahren dieselben alten Zappa-Platten. (j.b.)
Ein Film, der uns Achtsamkeit lehrt. In seinem audiovisuellen Tagebuch nimmt der preisgekrönte schweizerisch-kanadische Filmemacher Peter Mettler Abschied von seiner Mutter und von seinem Vater. Der Film geht jedoch weit über eine persönliche Trauerarbeit hinaus. In einer stets dialogisch ausgerichteten Suchbewegung über den Lebenszyklus denkt er über das Diesseits und das Jenseits, über das Sein und die Zeit nach. Es ist ein ewiger Kreislauf und ein Fließen -- wie das fortwährende Vorbeiziehen von Wolken und Flüssen. Visuell und inhaltlich schöpft Peter Mettler aus persönlichen Gesprächen, aus philosophischen und spirituellen Texten wie auch aus seinem eigenen Film- und Soundarchiv. Sein Zugang ist geprägt von Offenheit und Demut gegenüber dem Leben und der Natur. Diese aufmerksame Haltung charakterisiert die Auffassung des Regisseurs vom "Filme Machen" per se, die sein ganzes Werk bestimmt. "While The Green Grass Grows" umfasst zwei Teile eines größer angelegten epischen Tagebuchprojekts mit gleichnamigem Titel. (Quelle: Verleih)
Ein Film, der uns Achtsamkeit lehrt. In seinem audiovisuellen Tagebuch nimmt der preisgekrönte schweizerisch-kanadische Filmemacher Peter Mettler Abschied von seiner Mutter und von seinem Vater. Der Film geht jedoch weit über eine persönliche Trauerarbeit hinaus. In einer stets dialogisch ausgerichteten Suchbewegung über den Lebenszyklus denkt er über das Diesseits und das Jenseits, über das Sein und die Zeit nach. Es ist ein ewiger Kreislauf und ein Fließen -- wie das fortwährende Vorbeiziehen von Wolken und Flüssen. Visuell und inhaltlich schöpft Peter Mettler aus persönlichen Gesprächen, aus philosophischen und spirituellen Texten wie auch aus seinem eigenen Film- und Soundarchiv. Sein Zugang ist geprägt von Offenheit und Demut gegenüber dem Leben und der Natur. Diese aufmerksame Haltung charakterisiert die Auffassung des Regisseurs vom "Filme Machen" per se, die sein ganzes Werk bestimmt. "While The Green Grass Grows" umfasst zwei Teile eines größer angelegten epischen Tagebuchprojekts mit gleichnamigem Titel. (Quelle: Verleih)