Der junge Arzt Fabian ist entschlossen, seine große Liebe Doro zurückzugewinnen, die ihn wegen seiner krankhaften Eifersucht verlassen hat. Dafür gibt er seine Existenz in Deutschland auf und zieht nach Lissabon, wo er dann alles daransetzt, Doro von seinem geläuterten Selbst zu überzeugen. Nach einiger Zeit werden die beiden wieder ein Paar, doch dann kehrt Fabians Eifersucht mit zerstörerischer Gewalt zurück... (v.f.)
Fado - Die Stimmen von Lissabon ist ein Dokumentarfilm, der vor dem Hintergrund eines entfesselten Wohnungsmarktes in der Alfama Lissabons spielt, dem ursprünglichsten Altstadtviertels der portugiesischen Hauptstadt. Auf den Spuren von Céline - einer einheimischen Ausländerin, die seit 20 Jahren in Portugal lebt - lernen wir Ivone Días und Marta Miranda kennen, zwei Künstlerinnen aus verschiedenen Generationen, die für das Überleben ihrer Kunst, ihrer Gemeinschaft und Nachbarschaft kämpfen. Ihre gemeinsame Sprache ist Fado, ein traditioneller Musikstil, der vom täglichen Kampf des Lebens erzählt. Mit den Texten und dem Klang von Fado-Liedern, die uns durch die Geschichte führen, bringt uns der Film die Beziehung zwischen Fado-Sängerinnen und Sängern und der sich ständig verändernden Welt um sie herum näher, und wärmt unser Herz für die einzigartige Kultur des Fado. (Quelle: Verleih)
FAHR MA OBI AM WASSER ... wird ein abendfüllender Dokumentarfilm, der in Kooperation mit dem Verein Flößerstraße e.V. entsteht. Der Film lässt die Isar-Flößerei im bayerischen Oberland lebendig werden, indem er ihre Historie und ihre Geschichten bewegend und spannend erzählt und hier die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet. Damit zeichnet dieser Film auch ein ganz besonderes kulturhistorisches Portrait dieser Region. Um die Geschichte der Flößerei aktuell und lebendig, spannend und filmisch zu erzählen, werden wir den Flüssen Isar und Loisach von ihren beiden Quellen in Tirol bis nach München und darüber hinaus zu ihrem Eintritt in die Donau folgen. Dafür werden wir die beiden Flussläufe aus der Luft, von den Ufern und vom Wasser aus filmisch portraitiert. Von heutigen Flößern (in alter Arbeitskleidung) werden wir ein historisches Floß bauen lassen und mit ihnen die Isar hinunter fahren. Den Bau und die Fahrt des Floßes mit dem Floßmeister und den zwei Knechten werden wir in Reenactment-Szenen drehen, die im Film mit ihren S/W-Look den Eindruck eines historischen Film-Dokuments vermitteln. Während wir mit dem Floß die Isar bis nach München hinunter fahren, dabei Stromschnellen, Wehre und andere Hindernisse überwinden, werden wir an markanten Punkten und Ortschaften, an den Ufern Halt machen. An diesen Orten werden wir Menschen treffen, die uns historische und aktuelle Geschichten von der Flößerei erzählen. Es sind Nachfahren von Flößerfamilien und heutige Flößer, Historiker, Museumsleiter, Bauern, Handwerker, Typen aus dem Oberland, aber auch bekannte Schauspieler der Region (Thomas Darchinger, Christian Tramitz) die uns Geschichten aus der Literatur, z.B. Ludwig Thomas Erzählung über die "Seeschlacht auf der Isar" am Ort des Geschehens lebendig vermitteln. So entsteht - mit den S/W-Filmaufnahmen der orignal Floßfahrt, mit den in Farbe aufgenommenen Luft-, Fluss-, Landschafts- und stimmungsvollen Naturaufnahmen, mit den Geschichten, Erzählungen sowie mit 3D-animierten historischen Bilddokumenten ein spannendes und lebendiges Bild der Flößerei im bayerischen und tiroler Oberland, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet und es so für den Zuschauer sehr greifbar macht. (Quelle: Verleih)
Böse, böse, böse: Was tut ein Regisseur, wenn die Produzenten an seinem Film derart herumschneiden, daß der Film schließlich bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt ist? Ganz einfach: Er entführt den Film. Die normale Lösung ist eigentlich, daß man seinen guten Regisseurnamen nicht hergibt für die verhunzte Version. Fazit des Films: Bitter ist das Leben in Hollywood. (P.M.)
Kaum eine Wahl hat die Öffentlichkeit so stark beschäftigt wie die von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als einer der wenigen, die das Ergebnis vorhergesagt haben, offenbart Oscar®-Preisträger Michael Moore die Umstände und Mechanismen, die zur Machtergreifung des umstrittenen Kandidaten geführt haben. Im Fokus seiner Kritik steht dabei nicht nur der Präsident selbst, sondern vor allem auch das Versagen der Demokraten. Furchtlos, provokativ und hochgradig unterhaltsam seziert Michael Moore die politischen und gesellschaftlichen Prozesse bis zu Donald Trumps Amtseinführung und prangert soziale Ungleichheit an. Dabei bleibt er nicht bei der Frage, wie es dazu kommen konnte, sondern ruft alle Amerikaner zu politischem Engagement und Widerstand auf. (Quelle: Verleih)
In einer Welt der Zukunft, die als utopischer Polizeistaat und System totaler Kontrolle funktioniert, ist das Lesen von Büchern verboten und unter Strafe gestellt. Feuerwehrmann Montag, der Bücher verbrennt, lernt im Monorail-Zug die junge Clarissa kennen, die seiner Frau Linda gleicht und Bücher liebt. Bald ist er selbst der Faszination des Lesens erlegen. Er wird verraten und flieht in die Wälder, wo Menschen leben, die ihre Lieblingslektüren auswendig lernen, um sie der Nachwelt zu erhalten. Nach dem Roman des berühmten Science-Fiction-Autors Ray Bradbury ("Die Mars-Chroniken") inszenierte Francois Truffaut einen für sein Werk eher unpersönlichen Stoff, der um technisierte Kommunikation kreist. Truffaut konzentrierte sich auf die Hommage an alteuropäische Kultur und Literatur. Den Anti-Helden spielt Oskar Werner, der Jules aus "Jules und Jim", Julie Christie ("Doktor Schiwago") die Doppelrolle der Linda/Clarissa. Der Titel bezieht sich auf die Temperatur, bei der Papier zu verbrennen beginnt.
Ein Film von Michael Moore: Die Ungereimtheiten bei der Präsidentenwahl von Georg Bush, der 11. September und die langjährigen Kontakte Bushs zu Saudi-Arabien, insbesondere zu Bin Laden. Moore drehte diesen Film für den "kleinen Mann", der seiner Ansicht nach das Zünglein an der Waage sein wird bei der Präsidentenwahl im November 2004. (aga)
Ein Film als Aufsatz, als Gedankenstrom, als theoretische Arbeit. In gesammelten, gefundenen, gesuchten, verfremdeten, verwandelten Bildern und Klängen treiben wir mit dem Autor durch Licht und Schatten.
Nicht nur Nahrung muss wieder in Wert gesetzt werden, sondern auch mit deren Erzeugung verbundene Arbeit. Wie mächtige Handels-Ketten in Nord-Amerika Farmer|innen und Landarbeiter|innen ausbeuten, ist bei uns kaum bekannt, gewinnt jedoch drastisch an Bedeutung wegen beider geplanter Handels-Abkommen CETA und TTIP.
Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing-Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Die drei UnternehmerInnen befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: die tagtägliche Bemühung faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist Erfolg und Wirtschaftlichkeit ethisch und fair zu gestalten. Im inspirierenden Film FAIR TRADERS zeigt der renommierte Regisseur Nino Jacusso die Philosophie und Arbeit dieser drei Akteure des freien Markts und macht sie emotional miterlebbar - engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen. (Quelle: Verleih)