Einstweilen wird es Mittag oder Die Arbeitslosen von Marienthal
Fernsehen im Kino
- Laufzeit
- 95 Min.
- Regie
- Karin Brandauer
- Land
- Österreich
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Fernsehen im Kino
Dokumentarfilm
Was sie gemeinsam haben? Als Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der DDR gingen die Protagonistinnen und der Protagonist in Sandra Kaudelkas Dokumentation "Einzelkämpfer" nicht nur über ihre körperlichen Grenzen, gewannen Medaillen und große Wettkämpfe. Sie führten auch ein Leben zwischen zwei politischen Systemen. Für den Film erzählen Läuferin Marita Koch, Kugelstoßer Udo Beyer, Wasserspringerin Brita Baldus und Sprinterin Ines Geipel ihre Geschichte. (j.b.)
Dokumentarfilm
Nach dem Anschlag stehen Hinterbliebene, Eltern, Geschwister und Freunde der Opfer zusammen und versuchen gemeinsam, mit den Folgen der Tat umzugehen. Sie organisieren sich politisch, kämpfen für die Aufklärung der Tat und gegen Rassismus. Darüber hinaus fordern sie Konsequenzen von Behörden, von denen sie sich im Stich gelassen fühlen. So entsteht ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Menschen aus Kesselstadt, die weiterhin in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Vater des Täters leben müssen. Der Film ist Teil der Trilogie "Einzeltäter", die sich Menschen widmet, die bei den rechtsextremen Anschlägen von München 2016, Halle 2019 und Hanau 2020 Angehörige verloren haben. Julian Vogel richtet in seinem Dokumentarfilm "Einzeltäter" den Blick auf die Hinterbliebenen der Opfer rechtsterroristischer Attentate. Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen der Trauerarbeit der Betroffenen und der politischen Deutung der Tat? (Text: Linse)
Komödie
Komödie
Winterurlaub bedeutet Spass, Spass, Spass. Snowboarden und heiße Partys in der Nacht. Das finden Rick und seine Kumpels toll. Aber die Vorfreude verfliegt schnell, als Jack Majors, der neue Besitzer des Feriendorfes in Alaska auftaucht. Dieser hat jedenfalls ganz andere Vorstellungen von Feriengestaltung, was den Jungs ganz und gar nicht behagt. (VA)
Dokumentarfilm
Jedes Jahr bricht im Norden von Bangladesch von neuem eine Hungersnot aus und jedes Jahr haben die Bauern Kholil und Gadu bisher unter den schwierigsten Bedingungen ausgeharrt. Doch dieses Mal zwingt der Mangel an Nahrung sie, ihre Heimat endgültig zu verlassen. Auf der Suche nach einer besseren Versorgung ihrer Familien machen sich die beiden deshalb auf den Weg in den Süden, wo sie als Saisonarbeiter anheuern. Doch damit geraten sie mitten in das teuflische System der Ausbeutung. (j.b.)
Der einfache, grobschlächtig wirkende Lkw-Fahrer Hans Schroth (Gerhard Olschewski), aufgrund seiner Kraft "Eisenhans" genannt, lebt mit seiner Frau Sophie (Hannelore Hoger) und seiner debilen Tochter Marga (Susanne Lothar) an der deutsch-deutschen Grenze. Nicht nur die geografische Lage ist isoliert, auch findet Hans bei seiner Frau und in seinem sozialen Umfeld wenig emotionale Nähe. Einzig sein Chef, der Brauereibesitzer Feininger, ist trotz großer sozialer, intellektueller und habitueller Unterschiede ein Freund, da Hans den damals schwächlichen Jungen in der gemeinsamen Schulzeit vor den anderen Kindern beschützte. Feiningers neue Verlobte Ingrid drängt ihn aber mehr Abstand "zu diesen Leuten" zu halten. (Quelle: Wikipedia)
Biographie, Drama
Für den sowjetischen Filmemacher Sergej Eisenstein ist seine Reise nach Mexico, die ursprünglich dazu dienen sollte, einen neuen Film zu drehen, eine Offenbarung. Der erfolgsverwöhnte Regisseur hat zu diesem Zeitpunkt mit einer Abfuhr aus Hollywood zu kämpfen und zusätzlich empfindet er die stalinistische Enge in seiner Heimat als immer erdrückender. Von "Que Viva Mexico" erhofft er sich neue farbige Impulse, die er auch bald überreichlich finden wird: In der bunten lebendigen Stadt Guanajuato, die ihm sein attraktiver Führer Palomino Cañedo zeigt, erfährt der in Gesellschaft eher unbeholfene Künstler, wie die Menschen dort das Leben wie den Tod gleichermaßen annehmen und zelebrieren, die ihn über die Maßen fasziniert. (v.f.)
Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Drei Frauen. Drei außergewöhnliche Lebensgeschichten. Drei Wege durch die Arktis. Josephine Peary, Ada Blackjack und Louise Arner Boyd reisten, forschten und kämpften ums Überleben in einer Welt, deren Geschichte vor allem von Männern geschrieben wurde. "Eisfrauen" holt ihre fast vergessenen Geschichten zurück ins Licht und verbindet sie mit den Stimmen von Frauen, die heute in der Arktis leben und forschen. Ein bildgewaltiger Kinodokumentarfilm über Mut und Entdeckung, Erinnerung und Selbstbestimmung - und über die Frage, wer Geschichte schreibt. (W-Film)
Dokumentarfilm
Im Deutschland nach dem Krieg sahen sie für sich keine Perspektiven: Ihre Heimat lag in Trümmern, ihre Häuser waren zerstört und die Familien auseinandergerissen. 238 Frauen folgten deshalb der Aufforderung des isländischen Bauernverbandes, der 1949 über eine Annonce in der Zeitung nach Landarbeiterinnen suchte. Sie ließen alles zurück und machten sich auf eine lange Reise, um in einem Land zu leben, das sie bisher nicht kannten. Nun erzählen sie ihre Geschichten. (j.b.)
Drama, Komödie, Liebesfilm
Die Stiefgeschwister Kathryn und Sebastian führen ein dekadentes Leben in New York. Während Sebastian an ihrer Privatschule den Ruf als skurpelloser Verführer geniesst, gilt Kathryn - nach aussen hin - als tadellose Schülersprecherin, doch der Schein trügt. Um sich an ihrem Ex-Lover zu rächen, ist Kathryn jedes Mittel recht und sie bietet Sebastian eine perfide Wette an, dessen naive neue Freundin zu verführen, um ihren Ruf zu ruinieren. Außerdem Teil des Spiels: Annette, die Tochter des neuen Schuldirektors, die ein öffentliches Keuschheitsgelübde abgelegt hat. Bis zum Ende der Sommerferien soll Sebastian auch sie verführen. Der Wetteinsatz: Wenn Kathryn gewinnt, bekommt sie Sebastians alten Jaguar Roadster. Gewinnt Sebastian, bekommt er Kathryn, das einzige Mädchen, von dem er weiß, dass er sie nie haben wird. Es beginnt ein gemeines Spiel voller Intrigen in dem Sebastian siegessicher ist - bis er sich in sein Spielzeug verliebt... (Quelle: Verleih)