Die Gentlemen baten zur Kasse
Dokumentarfilm
- Laufzeit
- 160 Min.
- Regie
- Carl-Ludwig Rettinger
- Land
- Österreich
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Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Thomas Haemmerli ("Sieben Mulden und eine Leiche") hielt sich für einen linken Freigeist. Bis er feststellen mußte: sein Verhalten sorgt für die Umwandlung ganzer Stadtviertel. In dem ihm eigenen, persönlichen, bisweilen sarkastischen und ausgesprochen witzigen Stil verarbeitete er diese Erkenntnis zu einer klugen und unterhaltsamen Betrachtung zum Thema Wie sollen und wollen wir wohnen? Wie sollen unsere Landschaften und Städte in Zukunft aussehen? Stimmt es, daß die Reichen immer die weniger Zahlungskräftigen verdrängen und dadurch "Ghettos" entstehen? Und was hat das alles mit São Paulo zu tun? "Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings" ist ein kluger und umfassender Dokumentar-Essay, der Raumgebrauch, Wohnen, Stadtentwicklung, Dichte, Fremdenfeindlichkeit und Gentrifizierung thematisiert. Dabei verschreibt sich das Projekt einem autobiografischen Zugriff: Der große Bogen sind diverse Wohnsituationen des Autors, begonnen mit der Kindheit im Reichenghetto, über besetzte Häuser, WGs und Yuppie-Wohnungen, bis hin zu Behausungen in Großstädten wie Tiflis, São Paulo und Mexiko-Stadt. Letztlich ist der Autor das Paradebeispiel eines Gentrifizierers in Form eines modisch alten Vaters, der die Aufwertung von Städten durch den Kauf von großen Wohnungen vorantreibt. Verspottet werden aber auch Nationalkonservative, die behaupten, wegen der Zuwanderung werde der Lebensraum knapp sowie die Linke, die sich gegen die architektonische Moderne und energische Verdichtung der Städte sträubt. (Quelle: Verleih)
Drama, Komödie
Biografie, Drama
Im Jahr 1889 kommt Francesca Cabrini, eine italienische Ordensschwester, in New York an - einer Stadt, die von Einwanderung, Elend und Hoffnung geprägt ist. Als persönliche Gesandte des Papstes beginnt sie sofort mit ihrer Mission: den Ärmsten der Armen zu helfen, insbesondere Waisenkindern aus Immigrantenfamilien, die am Rand der Gesellschaft leben. Doch was sie erwartet, ist mehr als nur Armut - es ist ein System aus Gleichgültigkeit, Vorurteilen und männlich dominierten Machtstrukturen, das ihr fortwährend Steine in den Weg legt. Doch Cabrini, unbeugsam im Geist, widersetzt sich jeder Form von Einschränkung. In einer Zeit, in der Frauen zum Schweigen verdammt sind, erhebt sie ihre Stimme - für die Kranken, die Waisen und für alle, die von der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Mit ihrer visionären Kraft und ihrem organisatorischen Talent kann sie schnell erste Erfolge vorweisen - doch das ist den mächtigsten Männern New Yorks schnell ein Dorn im Auge... (Quelle: Verleih)
Biografie
Im Jahre 1863 kommt eine junge Frau nach Halifax in Kanada. Es handelt sich bei der eigenwilligen Fremden um die jüngste Tochter des berühmten französischen Schriftstellers Victor Hugo. Heimlich ist Adèle ihrem Geliebten Pinson nachgereist und läßt ihn wissen, daß sie ihn sehnsüchtig erwartet. Ihr Verlobter besucht sie - nur um ihr in dürren Worten mitzuteilen, daß sie ihm nichts mehr bedeutet. Für Adèle wird die Liebe zu Pinson zur fixen Idee. Statt ihn aufzugeben, bringt sie unablässig ihre Vorstellungen von Liebe zu Papier und reist dem Leutnant noch nach, als er längst verheiratet ist. Diese Obsesssion wird ihr zum Verhängnis.
Dokumentarfilm
Drama, Liebesfilm
Es war einmal ein Junge, Leo, der liebte ein Mädchen, Alma. Er verspricht ihr, sie ein Leben lang zum Lachen zu bringen und schreibt sogar ein Buch über seine "meistgeliebte Frau der Welt", das er die "Die Geschichte der Liebe" nennt. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden voneinander getrennt. Von Polen aus geht das Manuskript in den 1930er Jahren auf eine lange Reise, bis es im New York von heute einem jungen Mädchen in die Hände fällt. Auch sie trägt den Namen Alma. Mit Leo scheint sie auf den ersten Blick nichts zu verbinden, doch "Die Geschichte der Liebe" führt ihre Schicksale zusammen. (Quelle: Verleih)
Historienfilm, Komödie
Um bleibenden Eindruck im All zu hinterlassen, legen Dr. Georg Friedle (Christoph Maria Herbst) und sein Forscher-Team 1977 der Voyager-Mission eine komprimierte Fassung der Welthistorie bei. Der Versuch, sich als intelligente und empathische Rasse vorzustellen, geht jedoch ungebremst nach hinten los: Ihre Version präsentiert eine vollkommen unzurechnungsfähige Spezies, deren Entwicklung offenbar auf reinem Glück statt solidem Verstand basiert. Ein Planet, auf dem griechische Philosophen als Rap-Stars gefeiert werden, Religion als cleveres Marketingkonzept angepriesen wird, Junggesellenabschiede als Geheimwaffe im Ersten Weltkrieg dienen oder der Bau der Chinesischen Mauer ein Missverständnis ehrlicher Berliner Handwerkskunst ist. Selbst die Enthüllung der angeblich wahren Hintergründe des Attentats auf Hitler dürfte erfahrene Historiker dazu bringen, das Ende der Menschheit als eine reine Frage der Zeit zu betrachten. (Quelle: Verleih)
Drama, Erotik
Die junge, schöne O (Corinne Cléry) wird von ihrem Geliebten René (Udo Kier) zu einem Ausflug auf das Schloss Roissy überredet, wo sie in der Kunst der "Disziplinierung" unterwiesen wird. Zum Beweis ihrer Liebe begibt sie sich in die Hände der Lehrmeister und erfährt Dinge, die bisher außerhalb ihrer Vorstellungskraft lagen. Nachdem O das Schloss wieder verlassen hat, macht René sie mit Sir Stephen (Anthony Steel) bekannt, dem sie von nun an zur Verfügung stehen soll. Ihre Reise ins Reich der qualvollen Lust wird fortgesetzt ... (Quelle: Verleiher)
Drama, Kriegsfilm
Drama
Jahrelang hat sich Chrissi im Ausland bewiesen, dass sie als Stuntfahrerin Autos beherrscht. Als sie eines Tages in das Dorf ihrer Kindheit, zu ihrem Vater, zurückmuss, wird sie von den Erinnerungen an ihre Familie eingeholt. Und auch Werner ist bis heute gefangen in seinem Schmerz und unfähig, für Chrissi da zu sein. Als schließlich ihre Mutter auftaucht, steht die Beziehung zwischen Tochter und Vater vor der Zerreißprobe... (Quelle: Verleih)
Drama
Die Geschichte spielt im Jahr 1866 und basiert auf einer Episode aus Leo Tolstois Biografie. Inspiriert von den fortschrittlichen Ideen der Zeit, lässt sich der Leutnant Grigorij Kolokolzew aus der Großstadt in das Infanterieregiment der Tula-Region versetzen. Kurz nach seiner Ankunft kommt es zu einem Zwischenfall. Ein zur Verzweiflung gebrachter Soldat schlägt einen Offizier. Seine Tat wird vor einem Tribunal verhandelt. Dem Angeklagten droht die Verurteilung zum Tod durch Erschießen. Kolokolzew wendet sich verzweifelt an den Grafen Tolstoi, der beschließt dem Unschuldigen zu helfen.
Dokumentarfilm
Drama, Liebesfilm
Jakob Störr, ein hartgesottener, niederländischer Schiffskapitän, schließt in einem Café eine Wette ab, die erste Frau zu heiraten, die das Lokal betritt. Nichtsahnend kommt die junge Lizzy zur Tür herein... Was nun folgt ist ein hochemotionales Ehedrama: Jakob weiß nicht, wie er mit der Schönheit und Unergründlichkeit seiner Frau umgehen soll und ist zwischen inniger Liebe und Misstrauen hin- und hergerissen. Lizzy, die sich ihrer subtilen Macht nur zu bewusst ist, ringt nicht weniger mit widerstreitenden Gefühlen. Leidenschaft, Missverständnis und Eifersucht nehmen ihren Lauf. (Quelle: Verleih)
Drama
Zum Schreiben an ihrem neuen Roman hat sich die erfolgreiche Schriftstellerin Charlotte auf eine Mittelmeerinsel zurückgezogen. In der Abgeschiedenheit findet sie Kraft, Inspiration schöpft sie aus den Menschen, die sie dort trifft. In der Lebensgeschichte der alten Renata sieht Charlotte ein perfektes Motiv für eine der Hauptfiguren, der Frau eines Astronauten. Die Vermieterin ihres Feriendomizils wartet seit Jahren auf die Rückkehr ihres Mannes. Doch je intensiver Charlotte in das Schicksal von Renata eintaucht, desto deutlicher tritt ihr das Trauma, das sie selbst erlitten hat, vor Augen. (v.f.)
Komödie
Der verwitwete Brandner Kaspar geht zwar schon mehr als stramm auf die 70 zu, trotzdem kann er es einfach nicht lassen. Denn während andere Männer seines Alters sich vielleicht zur Ruhe setzen und ihren Lebensabend genießen, macht der rüstige Mann mit Gewehr und Hund noch immer die Wälder und Täler seiner bayrischen Heimat unsicher. Zumindest, bis ihn eines Tages niemand Geringerer als der Tod persönlich besucht, um ihn nun endlich mitzunehmen. Doch da hat er die Rechnung ohne Kaspar gemacht. Denn der erschwindelt sich kurzerhand beim Kartenspielen noch das ein oder andere Lebensjahr. (j.b.)
Drama
Die Geschichte spielt zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Der alte Herr, ein Geschäftsmann und Kriegsgewinnler, verliebt sich in ein junges Mädchen aus dem Volk, die seine Geliebte wird. Mit Melancholie und Ironie erzählt Italo Svevo vom Alter und der Jugend, von Geld und Selbsttäuschung und schließlich quält den alten Herrn die Frage: "Was schuldet die Jugend dem Alter?".
Drama, Schwarze Komödie
Pepe ist Holzfäller in einer idyllischen Kleinstadt im Norden Finnlands. Bis eine geheimnisvollen Verkettung tragischer Ereignisse sein bis dahin ruhiges und glückliches Leben erschüttert. Während sich Chaos, Streit und surreale Abenteuer um ihn herum ausbreiten, begegnet er allen Herausforderungen mit seltsamer Gleichmut, fest entschlossen, die positive Seite des Lebens zu sehen. Stets lächelnd, stets optimistisch. Als wüsste er von einem Geheimnis, das niemand sonst kennt... (Quelle: Verleih)
Kinder-/Jugendfilm
Hauffs Märchen vom kleinen Muck, der mit wundersamen Schuhen den Sultan besiegt, kongenial von Wolfgang Staudte verfilmt: Dabei beläßt es Staudte nicht beim Abfilmen, sondern läßt deutlich den Humanismus des Märchens in den Vordergrund treten. Staudtes Produktion war der Auftakt zu der intensiv von der DDR-Regierung unterstützten DEFA-Kinderfilm-Produktion.
Dokumentarfilm
Kinder-/Jugendfilm
Dokumentarfilm
In einer Nomadenfamilie kommt ein weißes Kamelfohlen zur Welt, das jedoch von seiner Mutter verstoßen wurde. Die Nomaden versuchen alles um die beiden zu vereinen. In einem uralten mongolischen Ritual versuchen sie mit Hilfe von Gesang und Pferdekopfgeige das Interesse der Mutter zu erwecken. (sir)