Der begeisterte Standardtänzer Pierre Dulaine arbeitet in New York als Tanzlehrer für die Sprösslinge der High Society. Eines Tages wird er Zeuge, wie der Teenager Jason Rockwell, genannt Rock, ohne Skrupel auf offener Straße den Wagen seiner Schuldirektorin demoliert. Pierre beschließt daraufhin, Problemkindern eine neue Perspektive zu bieten, indem er ehrenamtlich an der staatlichen Schule Tanzunterricht erteilt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind die Kids sogar bereit, mit eigener Choreographie an einem mit 5000 Dollar dotierten Tanzwettbewerb teilzunehmen. (nki)
Selma und ihr Sohn leiden unter einer ererbten Augenkrankheit. Während Selmas Welt immer dunkler wird, arbeitet sie ununterbrochen in einer Fabrik, damit wenigstens ihr Sohn durch eine Augenoperation geheilt werden kann. Wenn die Belastung für Selma zu groß wird, flüchtet sie in ihre Musik und probt mit ihrer Freundin Cathy in einer Laiengruppe für ein Musical. (VA)
In meisterhaft gestalteten Bildern wird uns die atemberaubende Entstehungsgeschichte eines der erfolgreichsten Tanzstücke des 21. Jahrhunderts präsentiert. "Alle Menschen werden Brüder", heißt es in Schillers "Ode an die Freude", die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte. In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne. Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern die ebenso schweißtreibenden wie leidenschaftlichen Proben bis hin zur triumphalen Aufführung des Kunstwerkes. Wir sehen Tänzern, Choreografen, Musikern aus aller Welt vereint bei der Arbeit zu und lauschen ihren Ausführungen zu Beethovens Komposition, die den ewigen Kreislauf des Lebens und die Freude am Dasein feiert. (Quelle: Verleiher)
Breakdance/Breaking war lange Teil einer Kultur, in der Frauen eher Accessoires waren und nicht stark, selbstbewusst und wild sein durften. Frieda, Jilou und Viola haben sich ihren Platz in der Szene hart erarbeitet. Für sie bedeutet tanzen Freiheit, und die drei gehen ganz individuelle Wege.: B-Girl Jilou ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und zählt inzwischen zu den Besten der Welt. Während sie mit enormer Zielstrebigkeit ein Battle nach dem anderen gewinnt, kämpft Frieda mit einer Verletzung. Als B-Girl der ersten Stunde muss sie akzeptieren, dass sie sich mit zunehmendem Alter nicht mehr auf ihren Körper verlassen kann und ein Leben nach dem Profisport findet. B-Girl Viola will vor allem als Tänzerin wahrgenommen werden und verbindet das Breaken mit zeitgenössischem Tanz. Jedes Battle ist für sie auch ein Kampf um ihre künstlerische Identität. Jilou trainiert inzwischen in der deutschen Auswahl für die Olympiade und zählt zu den heißen Medaillen-Kandidatinnen. DANCING HEARTBEATS ist ein inspirierender Film über den Mut Träume zu verwirklichen und für sich und die nächste Generation den Weg zubereiten. (Quelle: Verleih)
Auf Bühnen überall auf der Welt ist Pierre Dulaine längst ein Star, doch als der New Yorker Tänzer zum ersten Mal seit seiner Kindheit in seine Heimatstadt Jaffa zurückkehrt, möchte er sich hier seinen größten Traum erfüllen. In einem außergewöhnlichen Projekt will er israelisch-palästinensischen und israelisch-jüdischen Kindern, die neben- und nicht miteinander aufgewachsen sind, das Tanzen beibringen und damit auch Respekt, Vertrauen, Disziplin und Gemeinschaftssinn vermitteln - über den Gesellschaftstanz. (j.b.)
Die 12-jährige Mina (Newcomerin Liv Elvira Kippersund Larsson in einem erstaunlichen Debüt) ist aufgeweckt, mutig und immer noch in eine Schicht Babyspeck gehüllt. Sie ist in dem zarten Alter, in dem Kindheitsspiele mit ihrem besten Freund Markus noch alltäglich sind, doch Jungs beginnen ihr Interesse zu wecken. Sie geht in die siebte Klasse in dem kleinen norwegischen Dorf Hamar und wird von einer liebevollen, eng verbundenen Familie unterstützt, zu der auch ihre freigeistige Großmutter (Anne Marit Jacobsen) gehört, die einst als "Funky Juicy Mama" bekannt war. Doch Minas Welt wird durch die Ankunft des gut aussehenden neuen Schülers Edwin (Viljar Knutsen Bjaadal), auch bekannt als E.D. Win, berühmter Hip-Hop-Tänzer, erschüttert. Als Edwin ankündigt, dass er an der Schule eine Tanzgruppe gründen will, um die Mjøsa Challenge zu gewinnen, lässt sich die schüchterne Mittelschülerin nicht von einer Kleinigkeit wie dem Nichttanzen abhalten. Doch während Mina unter Omas Anleitung neue Moves einübt, fordert der Druck, zu ihren hippen neuen "Freunden" zu passen, seinen Tribut: Ihre Noten verschlechtern sich und die Spannungen zu Hause werden immer größer. Während der Wettbewerb immer näher rückt, wird Mina klar, dass sie sich entscheiden muss, was ihr am wichtigsten ist ... (Quelle: Verleih)
Gibt das Leben Dir Zitronen, mach Limonade draus! Genauso quietschgelb, wie vergnügt wird Martha (Diane Keaton) nach ihrem Einzug von den lebenslustigen Damen Olive (Pam Grier), Alice (Rhea Perlman) und Sheryl (Jackie Weaver) in der Altersresidenz Sun Springs begrüßt. Martha erwartet nichts mehr vom Leben, wird aber schnell eines Besseren belehrt, als ihr die neugewonnen Freundinnen und jede Menge Lebenslust in die Quere kommen. Was dann passiert, muss man gesehen haben, um es zu glauben: Die vielleicht ungewöhnlichste, und auch unwiderstehlichste, Cheerleader-Gruppe wird geboren und sie haben es immer noch drauf... (Quelle: Verleih)
Der einsame Rentner Reinhard, der arbeitslose Mario und die junge Außenseiterin Laurin haben im echten Leben nicht wirklich viel gemeinsam. Doch sie alle verbindet die Liebe und die Hingabe fürs Tanzen. Und so verbringen sie alle ihre Nächte in den Clubs und Diskotheken von Berlin. Immer auf der Suche nach Glück. Denn nur auf der Tanzfläche können die drei mutig sein und selbstbewusst. Sie blühen auf und können in eine ganz eigene Welt abtauchen. Eine Welt, in der ihnen ihre Probleme nicht über den Kopf zu wachsen drohen. (j.b.)
Das Debut des japanischen Regisseur Sabu, beginnt mit Dangan Runner, die Geschichte von drei Losern, die das Schicksal durch tragische Ergebnisse zusammen bringt. Ein Möchtegern-Bankräuber (Tomorowo Tagichi aus "Tetsuo") vergisst seine Maske auf seinem ersten großen Raubüberfall und verpfuscht dann den Versuch, eine Ersatzmaske aus dem nahe gelegenen Supermarkt zu stehlen. Der Ladenbesitzer (Diamant Yukai aus "Lost in Translation"), ein abgehalfterter Rockstar, jagt den Dieb und läuft buchstäblich in den Yakuza Boß, (legendärer Schauspieler Shinichi Tsutsumi von "Unsere kleine Schwester"), dem er Geld schuldet... eine 3-Männer-Verfolgungsjagd, in einer Nacht, durch die Straßen von Tokio. Das Laufen wird zum Selbstzweck, zum Schwebezustand, zur Droge. (Quelle: Verleih)
Zephyr (Hassie Harrison), eine Surferin mit schwieriger Vergangenheit, will an Australiens Goldküste eigentlich für sich bleiben. Nur für Moses (Josh Heuston) scheint sie nach einer romantischen Nacht etwas übrig zu haben. Um sich nicht ihren Gefühlen stellen zu müssen, macht sie sich auf zur nächsten Welle. Dabei gerät sie in die Fänge von Hai-Fanatiker und Serienmörder Tucker (Jai Courtney). Gefangen auf seinem Boot kämpft Zephyr verzweifelt um ihr Leben. Und muss sich dabei nicht nur ihrer Angst vor Haien, sondern auch dem wahren Monster stellen: dem Menschen. (Quelle: Verleih)
Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Ein international umjubelter Star, der von Beijing über Berlin bis nach New York die großen Konzertbühnen bespielt. Seine Geschichte ist die einer einzigartigen Karriere. Es ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Heimatsuche und Identitätsfindung. Und letztlich die Geschichte eines großen Happy Ends. (Quelle: Verleih)
BERLIN'S JEWISH MUSEUM - A PERSONAL TOUR WITH DANIEL LIBESKIND Wie kann Geschichte anhand der Form eines Bauwerks gelesen werden? Dies ist das Ziel des US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind (*1946), der mehrere jüdische Museen in Europa und Nordamerika konzipierte. "Between the lines" hieß der Entwurf zum Jüdischen Museum Berlin aus den 1990er-Jahren, konzipiert als Zick-Zack-Anbau aus Titanzink, der nur durch das alte Museums-Barockgebäude betreten werden kann. Der Besuch des Ortes wird zur physischen Erfahrung, bei der man sich desorientiert fühlt und Flure betritt, deren Ende man nicht sieht. Genau das intendierte Libeskind, der selber polnisch-jüdischer Herkunft ist. USA 2000 · R & Db: Michael Blackwood · K: Michael Blackwood · engl. OV · 58 Min. DAS JÜDISCHE MUSEUM IN BERLIN - ZWISCHEN DEN ZEILEN Der Gang durchs Museum wird anhand der Details der Architektur ein Gang durch die deutsche Geschichte: ein graues Labyrinth, unerwartete Nischen und unübersichtliche Winkel, sorgfältig dosiertes, gedämpftes Licht. Das Jüdische Museum Berlin - von den Berlinern "Blitz" genannt - ist das wohl erstaunlichste Gebäude des neuen Berlin. Wer denkt da nicht an Adornos These über die Unmöglichkeit, nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben? Der Bau des Architekten Daniel Libeskind warf zunächst eine Frage auf: Wie kann man dort bauen, wo alles zerstört wurde? Wie kann sich Architektur mit Geschichte auseinandersetzen - und vor allem mit diesem Teil der Geschichte? Noch nie ist es gelungen, einen Bau zu konzipieren, der dem Widerspruch zwischen dem, was unbedingt gesagt werden muss und dem, was nie gesagt werden kann, in so vollkommener Weise Ausdruck verleiht. Frankreich 2002 · R & Db: Richard Copans, Stan Neumann · K: Richard Copans, Stan Neumann · dF · 27 Min.
Daniel Richter, ehemaliger Punk aus der Hausbesetzer-Szene Hamburgs, ist heute ein Star der internationalen Kunstszene. Seine Bilder werden auf der ganzen Welt gekauft, gesammelt und gehandelt. Doch im Herzen ist er ein Rebell, ein zutiefst politischer Mensch. Der Oscar®-prämierte Regisseur Pepe Danquart ist Richter über einen Zeitraum von drei Jahren gefolgt, hat seine künstlerische Entwicklung festgehalten, mit ihm seine großen Ausstellungen in New York und Paris gefeiert und ihn in seinem Atelier beobachtet: beim Malen, beim Musik hören, beim Nachdenken. Entstanden ist ein Film über Kunst, die politisch sein will und im besten Sinne eben doch geblieben ist, was sie ist: Malerei!
Die Freunde Svend und Bjarne eröffnen eine Metzgerei. Beide wissen, dass ihr Ex-Boss sie wahrscheinlich in den Bankrott führt, dieser hat nämlich einen Fleischgroßhandel. Aber plötzlich hat Svend die Idee, ein ganz besonderes Gericht anzubieten. (aga)