Dokumentarisches Drama : Am 20. Januar 1942 besprechen 13 ranghohe Nazis in eine Villa bei Berlin die "Endlösung der Judenfrage". In weniger als zwei Stunden ist der Holocaust beschlossene Sache...
Detektiv John Constantine versucht zusammen mit seiner Partnerin Dodson, den Mord an der Zwillingsschwester von Dodson aufzuklären. Dabei gelangen die beiden immer tiefer in die Welt der Dämonen. (aga)
Ellie Arroway (Jodie Foster) wußte es schon als Kind. Eine unsterbliche Liebe zur Astronomie treibt sie an, vor allem aber der unerschütterliche Glaube daran, daß die Menschheit in den Weiten des Alls nicht allein ist. Inzwischen ist sie Expertin auf dem Gebiet, sie analysiert die Radiowellen, die gigantische Teleskope aus dem Weltraum auffangen. Bis sie eines Tages eine intelligente Botschaft dechiffriert. Ellie erbringt den Beweis einer außerirdischen Kultur. Aber damit fangen die Probleme erst an. Kleinkarierte Lobbyisten zerstreiten sich weltweit darüber, wie man auf die Botschaft reagieren sollte. Auch ihr Ex-Liebhaber Palmer Joss (Matthew McConaughey) teilt durchaus nicht ihre kontroversen Ansichten, selbst wenn er ihr Vorhaben unterstützt: Ellie besteht auf ihrem Recht, die Menschheit bei der Begegnung mit den Aliens zu vertreten - sie will Kontakt aufnehmen. (Verleihprogramm)
Die einen lassen gerade nichts unversucht, endlich ihre Karriere im Buffetbusiness in Schwung zu bringen, während die anderen nicht viel mehr machen wollen, als Autorennen anzusehen oder sich irgendwie anders zu vergnügen, obwohl sie zumindest für den Moment eigentlich ein kleines bisschen die Rolle von verantwortungsvollen und überlegten Erwachsenen spielen sollten. Für sie alle ist es jedoch die Tasche des geheimnisvollen Woytila, die sie nicht nur von ihrem Ziel abbringt, sondern noch dazu ganz gehörig vom Weg. (j.b.)
Wir leben in einer Welt, in der es für uns keine Grenzen mehr zu geben scheint. Innerhalb weniger Stunden können wir ans andere Ende der Welt reisen und Meere und Kontinente überfliegen. Genau das wird uns jedoch plötzlich zum Verhängnis. Denn von einer neuen, tödlichen Epidemie ist nicht nur ein Land oder eine Region betroffen. Das Schicksal der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel. Ein internationales Ärzteteam soll deshalb die Ausbreitung des aggressiven Virus bekämpfen, aber ist der überhaupt noch aufzuhalten? (j.b.)
Eine Gruppe von zwischen 17 und 18 Jahre alten Schülern und Schülerinnen aus verschiedenen Ländern kommt im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald zusammen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Der größte Teil von ihnen stammt aus Weimar, Polen und Rumänien - Ländern, in denen Minderheiten in zunehmendem Maße diskriminiert werden. Insbesondere Sinti und Roma gehören damals wie heute einer Gruppe an, die keine Lobby besitzt. Kamil Majchrzak begleitet die Schülergruppe bei ihrer Auseinandersetzung mit diesem komplexen Thema und zeigt, wie sich ihr Horizont verändert. (vf)
CONTINUITY beginnt als herkömmliche, lineare Geschichte über eine emotionale Rückkehr in die Heimat. Schnell jedoch kippt die Stimmung ins Unheimliche: In einer kleinen Stadt in Deutschland lädt ein verheiratetes Paar mittleren Alters wiederholt junge Männer in ihr Haus ein, um ein undurchschaubares Ritual durchzuführen. Es bleibt unklar, ob die Eheleute einen tatsächlichen Verlust erlitten haben - vielleicht sollen ihre Besucher, die Ersatz-Söhne, ihnen schlicht helfen, eine drohende Trennung abzuwenden. Drei verschiedene Versionen ihres verlorenen Sohns Daniel verbringen die Nacht im Einfamilienhaus. Jeder von ihnen verschwindet auf mysteriöse Weise. Bis wir sie am Ende wiedersehen, in einer Grube, weder tot noch lebendig, weder in Deutschland noch in Afghanistan. (Quelle: Verleiher)
Das war eine fremdenfeindliche Bemerkung zu viel: Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) droht von seiner Universität zu fliegen, nachdem er die Jura-Studentin Naima Hamid (Nilam Farooq) in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat. Als das Video viral geht, gibt Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) seinem alten Weggefährten eine letzte Chance: Wenn es dem rhetorisch begnadeten Professor gelingt, die Erstsemestlerin Naima für einen bundesweiten Debattier-Wettbewerb fitzumachen, wären seine Chancen vor dem Disziplinarausschuss damit wesentlich besser. Pohl und Naima sind gleichermaßen entsetzt, doch mit der Zeit sammelt die ungleiche Zweckgemeinschaft erste Erfolge - bis Naima erkennt, dass das Multi-Kulti-Märchen offenbar nur einem Zweck dient: den Ruf der Universität zu retten. (Quelle: Verleih)
Miguel und Maria sind ein glückliches Paar, frisch verheiratet, ein Kind wird erwartet. In seinem Dorf ist Miguel als Fischer ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft. Ein perfektes Idyll, wäre da nicht der Mann aus der Stadt, ein Maler, mit dem sich Miguel immer wieder trifft. Die Dorfbewohner ahnen, der Zuschauer sieht es: Santiago und Miguel sind auch ein Paar, wenn auch ein heimliches. Doch ein Schicksalsschlag stört die Idylle -- und fügt sie auf ganz neue, unerwartete Weise wieder zusammen. ?Contracorriente -- Gegen den Strom?, ein Film mit einem großen Herzen, inszeniert in wunderbaren Bildern, eine universelle Geschichte von unterdrücktem Begehren, Leidenschaft und wahrer Liebe. (Quelle:GMfilms)
Nachdem er sich bei seiner Freundin Samantha (Najarra Townsend) mit einem unheimlichen Virus angesteckt hatte, ehe für sie jede Hilfe zu spät kam, setzt Riley (Matt Mercer) nun alle Hebel in Bewegung, um nicht ein ähnliches Ende zu finden. Der Infizierte macht sich auf die Suche nach einem Mittel, um die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Doch das gestaltet sich reichlich schwer, wenn ein mysteriöser Blutdurst zunehmend das Kommando über den eigenen, langsam verfallenden Körper übernimmt. Während seiner Nachforschungen über den Ursprung der Seuche weckt Riley das Misstrauen der Polizistin Crystal Young (Marianna Palka), die seinen Unschuldsbeteuerungen keinen Glauben schenkt. Außerdem zieht er die Aufmerksamkeit von BJ (Morgan Peter Brown) auf sich, der den Schlüssel zum Virus und damit zum Niedergang der Menschheit in den Händen hält.
Als Kopf der legendären englischen Post-Punk-Band Joy Division gestaltete er Ende der 70er Jahre nicht nur die englische Musikszene entscheidend mit, sondern schrieb mit seinen Songs und Texten auch ein Stück Musikgeschichte. Doch den großen Einfluss, den er damit auf die Entwicklung der Musik nahm, konnte Ian Curtis selbst nicht mehr miterleben. Denn kurz vor dem Start ihrer ersten Amerika-Tour nahm sich der charismatische Sänger das Leben und hinterließ damit auch in der Musik eine Lücke, die nicht geschlossen werden konnte. (j.b.)
"Bleibt im Haus und wartet auf weitere Anweisungen", flackert es plötzlich über den Bildschirm des Fernsehers der Familie Milgram. Ein Scherz - oder bitterer Ernst? Der Versuch, ihr Haus zu verlassen, scheitert an einer schwarzen, metallischen Masse, die ihnen den Weg ins Freie versperrt. Während sie nach Fluchtmöglichkeiten und Erklärungen suchen, was hier geschehen ist, spitzt sich die Situation unter den einzelnen Familienmitgliedern immer mehr zu. Dann folgt die nächste Anweisung wie sie sich zu verhalten haben. Es dauert nicht lange, bis die perfide Situation ihr erstes Opfer fordert. (Quelle: Verleih)
Auch im Krieg muss gegessen werden. Eine Spurensuche nach den besten Rezepten zum Überleben führt direkt an die Kochtöpfe der großen Krisenherde des 20. Jahrhunderts. Und dort brodelt schließlich neben nahrhafter Magenfüllung auch der Bodensatz des allgemein als gesund erachteten Menschenverstands. Jeder Koch, egal welchem Heer, Lager oder Kombüse er vorsteht, weiß, wie er mit der Gulaschkanone die Lebensgeister seinen todbringenden Kameraden neu entfacht. Denn: "Ohne Mampf, kein Kampf!" (v.f.)
Während Demokratien weltweit unter den Polykrisen unserer Zeit straucheln, zeigt sich der kleine Inselstaat Taiwan erstaunlich widerstandsfähig. Weder gesellschaftliche Spaltung, noch der wachsende Druck durch die autoritäre Volksrepublik China scheinen den Glauben der Bürger:innen in ihr Recht auf Mitbestimmung zu schwächen. Gemeinsam mit der ehemaligen Digitalministerin Audrey Tang taucht Monika Treut ein in die aktivistische Szene des Landes, in der Demokratie mehr ist als eine Institution. Anhand des Engagements queerer und feministischer Denker:innen zeigt sich, was gelebte Demokratie in hochtechnisierten Zeiten bedeuten kann. Eine Anleitung zum Nachkochen. (Quelle: Verleih)