Mariana (Co-Regisseurin Paola Mendoza) folgt dem Vater ihrer Kinder von Kolumbien nach New York. Doch nach nur kurzer Zeit verabschiedet sich dieser für immer. Sie findet sich mit ihrem zehnjährigen Sohn Gabriel und ihrer sechsjährigen Tochter Andrea allein in der fremden Stadt, ohne Arbeit, fast ohne Englischkenntnisse. Die Miete ist fällig, und sie hat nur noch 50 Dollar. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, Geld zu verdienen, beginnen Mariana und die Kinder leere Getränkedosen zu sammeln. (Quelle: Filmfest Hamburg 2009)
Eine echte Indie-Produktion, ohne die Unterstützung von öffentlichen Geldern: Janek Riekes erster Film seit 24 Jahren ist eine absurde Komödie über ein Paar, dessen perfekte Fassade immer mehr Risse bekommt. Olli (Janek Rieke) und Anja (Julia Hartmann) sind ein glückliches Gespann - doch dann wird Anja schwanger und ihr Körper schüttet Hormone aus, die sie für einige Wochen zu einem anderen Menschen machen. Zu einem anstrengenden Menschen. Anjas Stimmungsschwankungen lassen Olli verzweifeln. Neun Monaten später setzen die Wehen ein. Auf dem Weg ins Krankenhaus lernt Anja aus Versehen Ollis Geliebte kennen. Und von da an geht alles schief, was schief gehen kann. (Text: Filmemacher)
Zehn Jahre sind vergangen, seit in einem kleinen Ort an der Küste von Maine skrupellose Kannibalen ihr Unwesen getrieben und die Bevölkerung mit bestialischen Morden in Angst und Schrecken versetzt haben. Aber während man in dieser Zeit gehofft hat, dass dieses blutige Kapitel der Stadt endlich geschlossen ist, weiß man es heute besser. Denn die Killer von damals scheinen wieder da zu sein - und ihr Hunger auf Menschenfleisch ist größer als jemals zuvor. (j.b.)
Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass "Geld keine Ware sein darf". Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. "Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?" fragt er grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten. (Quelle: Verleih)
Paul (Daniel Auteuil) ist ein erfolgreicher Arzt, ein Fachmann auf seinem Gebiet. Privat ist er seit über 30 Jahren glücklich mit Lucie (Kristin Scott Thomas) verheiratet. Doch dann trifft er zufällig auf die junge, geheimnisvoll attraktive Lou (Leïla Bekthi). Sie ist Studentin, unangepasst und frei. Pauls Leben gerät aus den eingespielten Bahnen. Blumensträuße, immer rote Rosen, tauchen auf. Zuerst bei der Arbeit, dann auch zu Hause, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommen. Und nach einem Zusammenbruch bei einer Operation wird er gegen seinen Willen beurlaubt. Seine Frau und der gemeinsame, erwachsene Sohn sind ihm fremd geworden. Aber in der Gegenwart von Lou taut Paul zusehends auf, obwohl er ihr anfangs eher ablehnend gegenüberstand. Durch die Begegnung mit ihr fragt er sich, ob er in seinem Leben immer die richtigen Entscheidungen traf. Doch Lou umgibt ein Geheimnis... (Quelle: Verleiher)
Ein junges Ärzteteam reist im Rahmen einer humanitären Mission mit einem Schiff tief in den Amazonas-Regenwald und macht sich damit nicht nur Freunde. Ihr Besuch ruft eine uralte Jägerin auf den Plan: die Boiúna. Diese mythische, aus dem kolumbianischen Volksglauben stammende Riesenschlange kehrt zurück, um ihr Territorium zu verteidigen. Sie entscheidet, wer lebt und wer stirbt. Mitten im dichten Dschungel entfacht ein unerbittlicher Kampf ums Überleben, in dem die Grenzen zwischen Jäger und Gejagtem immer mehr verschwimmen. (Quelle: Verleih)
Er wird auch der "Teufelsdrummer" genannt - und dieser Name kommt nicht von ungefähr. Denn Ginger Baker hat nicht nur eine sehr aggressive und impulsive Art zu leben, sondern vor allem Musik zu machen. Mit Bands wie "Cream" oder "Blind Faith" gelang dem Schlagzeuger schon früh der ganz große Durchbruch und seine legendären Auftritte machten ihn weltberühmt. Nun geben Freunde und Familie einen Einblick in den Musiker und Menschen Ginger Baker. (j.b.)
Ich, Jahrgang 1936, habe 1964 meine Film/TV-Laufbahn beim Bayerischen Fernsehen als sog. Kamera-Korrespondent für West-Schwaben begonnen. Damals hat mir der Leiter der Aktuell-Redaktion, Heinz Burghart, die Landkreise Günzburg, Neu-Ulm, Dillingen und Donau-Ries zugeteilt. 1965 bereits konnte ich infolge meiner günstigen Wohnsitzlage (Günzburg) zwischen 2 TV-Sendern auch die Reportertätigkeit für das Südfunk-Fernsehen aufnehmen und von da an gings atemlos steil bergauf, nicht nur mit Nachrichtenfilmen aus dem mir aufgetragenen Einsatzgebiet, dem Großraum Ulm, sondern auch weit darüber hinaus. So fühlte ich mich existenziell soweit gefestigt, dass ich es 1968 wagen konnte zu heiraten und zwar die damals noch taufrische, schnuckelige 18-jährige Leipheimerin Elisabeth Stammler. Wir bekamen einen Sohn und 2 Töchter. Eine einschneidende Wende war 1971 die Einrichtung eines eigenen Außenstudios des SDR. Ich konnte mich nun nicht mehr als "Herzog von Ulm" fühlen, als der mich spaßhafterweise der Chefredakteur des BR, Heinz Burgart, einmal titulierte. Studioleiter Heinz Rudolf Fritsche hat mich aber sehr einfühlsam in die weitere Mitarbeit integriert. Nur wenig später hatte in München mein Entdecker und Förderer Heinz Burghart die Leitung der Redaktion "aus Schwaben und Altbayern" übernommen und mir angeboten, fortan längere Magazinbeiträge und Features zu machen, was ich natürlich liebend gerne annahm. 1984 kam der "Urknall" des Privatfernsehens in Ludwigshafen. Das konnte und durfte nicht an mir vorbeigehen. Ich besorgte mir Sendelizenzen für die Kabelprogramme dort und in Berlin und sendete ein eigenes Spartenprogramm "das bunte Schaufenster" aus Bayern. Darin hatte ich eine Sparte "Talente vor der Kamera" integriert, bei der auch Diana Damrau als 16jährige Musikschülerin ein Debüt aus "my fair Lady" dargeboten hatte. Als dann 1994 endlich auch in Augsburg das Schwabenfernsehen Einzug hielt, bekam ich auch von der bayerischen Landeszentrale für neue Medien eine Sendelizenz für ein Spartenprogramm. Ich hob das "bunte Kulturschaufenster" (aus der Heimat für die Heimat) aus der Taufe und ließ es über TV-Augsburg in Eigenregie und Verantwortung 18 Jahre lang ausstrahlen. Es erhielt zu meiner Freude alljährlich sehr gute Zuschauerbewertungen. Auch Diana Damrau kam darin immer wieder vor, entsprechend den Stufen ihrer steilen Karriereleiter zum Weltstar. Sie bezeichnete mich als "einen ihrer Wegbegleiter". Im Alter von 75 Jahren habe ich wegen "physischer Abnutzungserscheinungen" die Sendelizenz nicht mehr, wie alle 5 Jahre, erneuert. Fortan pflege ich im sog. "Unruhestand" mein umfangreiches Archiv und stelle daraus DVDs und Kino-Retrospektiven her.
Allen Menschen, die nach zwei Tagen Kino Bewegung brauchen und gleichzeitig etwas über die bewegte Geschichte von LSBTIQ in Münster erfahren wollen, empfehlen wir den queer-geschichtlichen Stadtrundgang mit Stefan Sudmann (Historiker und Archivar) und Sabine Heise (Historikerin und Archivarin). Der Rundgang führt vom Vorplatz des Bistumsarchivs (Georgskommende 19) zum Schloss. Von dort aus geht es in die Frauenstraße, dann weiter Richtung UB und Juridicum. An der Petri-Kirche (nicht weit vom Ausgangspunkt entfernt) endet unsere queer-geschichtliche Spurensuche. Wir werden etwa 1,5 bis 2 Stunden unterwegs sein und achten dabei auf rollstuhlgerechte und rummelfreie Wege. Ort/Beginn: Vorplatz Bistumsarchiv, Georgskommende 17, Maximal 20 Teilnehmende
Als über die türkische Stadt Adiyaman ein Ausgehverbot verhängt wird, trifft dies vor allem auch eine Gruppe von Musikern, die nun nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen können. Um sich aus ihrer finanziellen Not zu befreien, gründen sie deshalb ein zeitgenössisches Orchester und haben auch schon einen Auftritt. Sie sollen wichtigen Ratsmitgliedern, die als Gäste in der Stadt erwartet werden, einen unvergesslichen Empfang bereiten. Den Plan verfolgt jedoch auch der Student Haydar. Aber er plant einen Empfang der etwas anderen Art. (j.b.)
Die 16-fache Grammy-Gewinnerin, Geschäftsfrau, Songwriterin, Schauspielerin, Unternehmerin, Ehefrau und Mutter gewährt in einer einzigartigen autobiographischen Dokumentation einen intimen Einblick hinter die Kulissen eines Lebens als Superstar. In einem Mix aus unveröffentlichten Interviews, privatem Filmmaterial und Konzertmitschnitten zeigt Beyoncé die menschliche Seite des "Star-Seins" und spricht offen und ehrlich nicht nur über ihre Karriere, sondern auch über ihre Familie und ihre Sicht auf die wichtigen und "echten" Dinge des Lebens.
Die 16-fache Grammy-Gewinnerin, Geschäftsfrau, Songwriterin, Schauspielerin, Unternehmerin, Ehefrau und Mutter gewährt in einer einzigartigen autobiographischen Dokumentation einen intimen Einblick hinter die Kulissen eines Lebens als Superstar. In einem Mix aus unveröffentlichten Interviews, privatem Filmmaterial und Konzertmitschnitten zeigt Beyoncé die menschliche Seite des "Star-Seins" und spricht offen und ehrlich nicht nur über ihre Karriere, sondern auch über ihre Familie und ihre Sicht auf die wichtigen und "echten" Dinge des Lebens.
Die 16-fache Grammy-Gewinnerin, Geschäftsfrau, Songwriterin, Schauspielerin, Unternehmerin, Ehefrau und Mutter gewährt in einer einzigartigen autobiographischen Dokumentation einen intimen Einblick hinter die Kulissen eines Lebens als Superstar. In einem Mix aus unveröffentlichten Interviews, privatem Filmmaterial und Konzertmitschnitten zeigt Beyoncé die menschliche Seite des "Star-Seins" und spricht offen und ehrlich nicht nur über ihre Karriere, sondern auch über ihre Familie und ihre Sicht auf die wichtigen und "echten" Dinge des Lebens.
Nicht Sex und Crime, sondern Love und Crime bietet dieser Film des John Woo-Schülers Patrick Leung. Eine Killerin räumt in der Hong-Kong-Mafia auf. Eiskalt, ja noch mehr als eiskalt, bringt sie vorzugsweise Triadenbosse um. Dieser eiskalte Engel verliebt sich in einen Nudelsuppenchef. Lerne: Auch Todesengel können lieben. (P.M.)
Hubertus Siegert geht in seiner Dokumentation der Frage nach, ob die Angehörigen der Opfer von Gewalttaten mit dem tragischen Verlust besser umgehen können, wenn sie dem Täter vergeben. Dafür besuchte der Filmemacher die Familien dreier Mordopfer, die aus unterschiedlichen Kulturen und aus Systemen mit einer anderen Rechtsprechung stammen. Er besuchte die Schwester und Mutter eines niedergeschossenen 16-Jährigen in den USA, die an einem Gesprächskreis mit Inhaftierten teilnehmen, und sprach mit dem Vater des norwegischen Mädchens, das bei einen Eifersuchtsdrama ums Leben kam. Außerdem befragte er den Sohn des hochrangigen Außenministeriumsbeamten Gero von Braunmühl, der von der RAF getötet wurde, inwieweit ihn der noch immer ungelöste Fall beeinflusst. (v.f.)
Als eine Gruppe von Studenten beschließt, sich in einem alten, verlassenen Krankenhaus auf die Suche nach dem Wesen und der Bedeutung von Angst zu machen, ahnt keiner von ihnen, wie schnell sie das noch bereuen sollen. Denn das düstere, leer stehende Gebäude ist ein Ort der Qualen und Hoffnungen, der Schmerzen und Erinnerungen, der Kämpfe und Verluste. Ein Ort, in dem unzählige Menschen gelitten und gebetet haben und in dem jede Sekunde aufs Neue zwischen Leben und Tod entschieden wurde. (j.b.)