Wir kennen ihn als Schauspieler, Sänger und Entertainer, doch Harry Belafonte war vor allem immer ein Mann, der sich eingesetzt und engagiert hat. Der Dokumentarfilm "Sing Your Song" begleitet den gebürtigen New Yorker deshalb nicht nur auf den Stationen seines Lebens und seiner Karriere, sondern vor allem bei seiner Arbeit für die Menschenrechtsbewegung. Immer wieder war und ist er dabei Anfeindungen ausgesetzt und immer wieder begegnete und begegnet er diesen mit Mut. (j.b.)
Sie hatte eine Stimme. Sie hatte eine Ausstrahlung. Und sie hatte ihren ganz eigenen Interpretationsstil, ein besonderes Gefühl für Musik. Obwohl Inge Brandenburg jedoch als beste europäische Jazzsängerin gefeiert und vom "Time Magazine" sogar in einem Atemzug mit Billie Holiday genannt wurde, konnte sie in Deutschland nur scheitern. Denn in den 1950er und 60er Jahren gab es hier keinen Platz für eine selbstbewusste Frau und faszinierende Ausnahmekünstlerin. (j.b.)
Er hört auf den selbstgegebenen Namen Singapore Sling (Panos Thanassoulis) und gehört zu dem Schlag Menschen, die ausschließlich hoffnungslosen Fällen hinterherjagen. Aussichtslosigkeit oder ein involvierter Frauenname wecken dabei sein Interesse. Sein momentaner Fall ist so einer: Er hat Laura schon seit Jahren nicht mehr gesehen und eigentlich liegt die Vermutung nahe, dass sie längst das Zeitliche gesegnet hat. Sling kann sich aber einfach nicht von dem Fall abwenden und die Suche nach ihr aufgeben. In einer verregneten Nacht erreicht er verletzt und am Ende seiner Kräfte das Haus, doch dort wartet nicht die erhoffte Ruhe auf ihn: Zwei Frauen stehen an einem offenen Grab. Er hat nichts mehr zu verlieren und schnell ist klar: Heute Nacht wird jemand sein Leben lassen müssen ...
Diese Filmreise in die Vergangenheit führt nach Singen am Hohentwiel. Am Hausberg des Hegaus liegt die Stadt Singen - eine Industrie- und Arbeiterstadt im Süden Baden-Württembergs. Die ersten Aufnahmen, die Manfred Naegele für diesen Film ausgewertet hat, beginnen im Jahre 1925. In den Filmen aus privater Hand, aber auch mit Zeitdokumenten lässt er die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert Revue passieren.
Raftaar Singh (Akshay Kumar), the apple of his mother's (Rati Agnihotri) eye, is also the biggest irritant for his father (Yograj Singh). He is always looking to have fun and runs away from responsibility. This displeases his father to no end. One day, fed up of his dalliances, his fathers orders Raftaar to go to Goa and work for his friend there, and learn to take on responsibility. Respecting his father?s wishes, Raftaar leaves. Once in Goa, he impresses his new boss with his enthusiasm and out of the box thinking. Soon he gets an important assignment from his boss which gets him to meet Sara 9Amy Jackson) and thus begins their unique love story. Raftaar is joined in this unique romance by the loveable Emily (Lara Dutta) who almost ruins their budding love. What ensues is a great comedy of errors, as one hilarious situation after another unfolds. Raftaar slowly begins to fall head over heels for this exotic, mysterious girl. What starts as a harmless romance takes a deadly turn when he realises that Sara is not who he thinks she is and is here with an agenda which takes him to Romania. The question is, will a village simpleton, who can?t even communicate properly be able to win her over in a distant and dangerous land.
Der nette Stummfilm-Star Don Lockwood und seine Filmpartnerin Lina Lemont sind eigentlich Auslaufmodelle, denn der Film hat sprechen gelernt. Glamour-Star Lina will mit ihrer zu hohen Stimme einfach nicht in das neue Ideal von Schauspielern passen. Glücklicherweise kommt Dons Freund Cosmo auf die rettende Idee: Er macht aus dem geplanten Film ein Musical, und Dons Freundin Kathy soll Linas Stimme ersetzen. Hollywood-Filmklassiker mit viel Witz und Charme und der unvergessenen Szene, in der Gene Kelly "Singing in the Rain" singend - mit dem Regenschirm in der Hand über den Bürgersteig tanzt. (mp)
Gibt es für einen Krimibuchautor einen besseren Ort, um einen spannenden Roman zu schreiben, als ein Haus, in dem vor nicht allzu langer Zeit eine Familie ermordet wurde? Zumindest für Ellison ist die Antwort klar, denn kaum ist der Schriftsteller mit seiner Frau und den Kindern in das neue Heim gezogen, macht er sich auch schon auf die nächtliche Suche nach Inspiration. Schnell wird er fündig, doch was dann geschieht, übersteigt selbst Ellisons Vorstellungskraft... (j.b.)
Courtney ist mit ihren Söhnen Dylan und Zach vor ihrem gewalttätigen Ehemann Clint geflohen. In einem abgeschiedenen Haus, das weitab von jeglicher Zivilisation liegt, wähnt sie sich endlich in Sicherheit. Doch dass ausgerechnet dort eine weitaus größere Bedrohung auf sie und die Zwillinge lauert, ahnt Courtney zunächst nicht... (v.f.)
Hicran (Demet Oran) hat vor einem Jahr ihren geliebten Ehemann verloren, und trauert schwer um ihn. Sie kann seinen plötzlichen Tod einfach nicht akzeptieren. Auf Drängen ihrer Tochter Gizem (Aydan Akboga) nimmt sie psychologische Hilfe an. Doch die Medikamente, die sie verschrieben bekommt, nimmt sie unregelmäßig, wodurch sich ihre Situation nicht verbessert. Sie entscheidet sich dazu, eine Zeit lang in ihrem Haus außerhalb Istanbuls zu verbringen, und erhofft sich dadurch Abwechslung. Gizem bleibt weiterhin in Istanbul. Nach einem Anruf von Hicran's besorgten Nachbarn macht sich Gizem mit drei Schulfreundinnen sofort auf zu ihrer Mutter. Doch dort erwartet die Mädchen ein entsetzlicher Anblick und das ist er der Anfang des grauenvollen Horrortrips, den sie im Landhaus erleben werden... (Quelle: Verleih)
Lilas, Shery, Maya, Alma und Tatyana sind Slave to Sirens - die erste und einzige weibliche Thrash Metal Band nicht nur des Libanons, sondern des gesamten Nahen Ostens. Man hegt große Ambitionen und hat noch weniger Möglichkeiten. So fällt bei ihren Proben beispielsweise regelmäßig der Strom aus. Und das ist nur das kleinste Übel, mit dem sich die Rebellinnen herumschlagen müssen. Als sie eine Einladung zum Glastonbury Festival erhalten, scheint der Durchbruch endlich nahe, doch ihr Auftritt dort gerät für die hoffnungsvollen jungen Frauen zu einer gewaltigen Enttäuschung, die das Bandgefüge nachhaltig erschüttert. Die Rückkehr des Quintetts in das von der verheerenden Explosion im August 2020 zerstörte Beirut lässt die Lage erst recht eskalieren: Nicht nur Lilas komplizierte und offiziell verbotene Beziehung zu Shery, die die Band gegründet haben und ihr Herz darstellen, liegt in Trümmern, sondern auch ihre gemeinsame Heimat. Ein mitreißender, mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilm der aus Marokko stammenden US-amerikanischen Regisseurin Rita Baghdadi, die einenanderen, schwer metallischen Eindruck von einer krisengeschüttelten Region vermittelt und gleichzeitig westliche Klischees über die arabische Welt in Schutt und Asche legt. (Quelle: verleih)
Eine nomadische Sirene kehrt in menschlicher Gestalt auf eine Erde in der Krise zurück. Auf der Suche nach Verbindung mit anderen Merfolk ist sie mit den komplexen Spannungen zwischen Mythologie und postmoderner Realität konfrontiert. Ihr menschlicher Körper fühlt sich fremd an, das Atmen an Land wird immer schwieriger. Konventionelle Ideen von Biografie, Identität und Zugehörigkeit hinterfragend, wandelt 'UNA' als Rastlose durch die USA, während sie sich zunehmend mit ihrem aufbegehrenden Körper konfrontiert sieht, der schließlich danach strebt mehr-als-menschlich zu werden. SIRENS CALL ist ein Genre-Grenzen überschreitendes Hybrid aus Science-Fiction, Roadmovie und Dokumentarfilm über eine Subkultur, das mit fantastischen Bildern über kollektive Traumata, Körperpolitik und dauerhafte Transition spricht. (Quelle: Verleih)