Mia ist daran gewöhnt, kein normales Leben mehr zu führen. Als frisch gebackene Prinzessin nimmt sie in Genovia geduldig all ihre Pflichten auf sich. Doch mit einem hat sie nicht gerechnet: Mia soll baldmöglichst Königin werden, und dafür muss sie verheiratet sein. Die Frage ist nur: Wie findet man innerhalb weniger Tage einen Bräutigam? (aga)
Mia ist ein hässliches Entlein und zählt nicht gerade zu den beliebtesten Mädchen der Schule. Keiner schenkt ihr besondere Aufmerksamkeit, bis eines Tages etwas Unglaubliches passiert: Sie erhält die Nachricht, dass sie eine echte Prinzessin ist. Ihre Großmutter, Königin Clarissee Renaldi, kommt eigens angereist, um ihr dies mitzuteilen. Doch Mia denkt gar nicht daran, Ihr normales Leben gegen ein pompöses einzutauschen. Schließlich ändert sie ihre Meinung. Doch auf dem langen Weg eine echte Edeldame zu werden, hat sie noch einige Erfahrungen zu machen und ein paar schwierige Entscheidungen zu treffen. (sir)
Niemand liebt das Weihnachtsfest mehr als der Tischler Andersen. Verkleidet mit weißem Rauschebart und rotem Mantel, möchte er seine Familie an Heiligabend überraschen. Dabei rutscht der Tollpatsch auf dem Glatteis vor der Tür aus, fällt auf den mit Geschenken voll gepackten Schlitten und saust ungebremst den Berg hinunter - geradewegs gegen einen Baum. Eine schöne Bescherung, denn alle Geschenke sind kaputt. Zu seiner großen Überraschung trifft er dort auf den echten Weihnachtsmann, der Andersens Dilemma erkennt und ihm kurzerhand einen Tausch vorschlägt. Da seine Familie noch nie einen echten Tischler gesehen habe, bittet er ihn, seinen Kindern einen Besuch abzustatten. Im Gegenzug übernimmt er die Bescherung bei der Familie Andersen. Ein unvergesslicher Weihnachtsabend voller Wunder und Magie beginnt. (Quelle: Verleiher)
Die Teenagerin Julie ist traurig, weil ihre beste Freundin Hannah wegzieht und sie nun allein in der High School-Hierarchie zurechtkommen muss. Eine Wette könnte ihr Leben in der Schule verbessern: Ihr werden mehrere Aufgaben gestellt, so soll sie unter anderem ein Blind Date in einem Nachtclub absolvieren und die Boxershorts von Julies Schwarm Steve klauen. (aga)
Früher einmal war er selbst ein Vorreiter im Bereich der Computerentwicklung und der künstlichen Intelligenz. Ein echter Pionier. Doch die Visionen einer Zukunft, in der Maschinen das Leben der Menschen verbessern, sind für den ehemaligen MIT-Professor Joseph Weizenbaum längst zu einer katastrophalen Entwicklung in die falsche Richtung geworden. Doch wie weit gehen die technologischen Allmachtsfantasien heute wirklich, und wohin sollen sie noch gehen? Was ist heute schon möglich, was in der Zukunft - und was sollte niemals möglich sein? (j.b.)
Können der erfolgshungrige Jungunternehmer MARCEL und seine Schwester, die eigenbrötlerische Erfinderin FRANCA, eine Einigung über die Zukunft ihres leergefegten Braunkohle-Heimatdorfes finden, ohne dabei ihre überforderte Mutter ANGELIKA in den Wahnsinn zu treiben? (Quelle: Verleih)
Der Film spielt im Frühling des Jahres 1607, als die Engländer nach Jamestown, Virginia, kamen, um sich dort anzusiedeln. Erzählt wird von der Beziehung zwischen der Indianerprinzessin Pocahontas und dem englischen Hauptmann John Smith. Vor dem Hintergrund dieser Liebesgeschichte kommt es zu einem konfliktreichen Zusammenprall zweier Kulturen, aber dank der Umsicht und Klugheit der schönen Pocahontas steht einer friedlichen Lösung am Ende nichts im Wege.
Eine romantische Komödie über die Liebe, die überall gefunden werden kann, sogar... im Finanzamt. Der Steuerinspektor Klara untersucht den mutmaßlichen Steuerbetrüger Marian, einen zynischen, aber bezaubernden Mann, der wegen der Liebe in ernsthafte Schwierigkeiten geraten ist. Klara und Marian verlieben sich ineinander und geraten dadurch in einige Schwierigkeiten.
Podiumsgespräch im Rahmen des Filmfestivals Münster 2021: Film ohne Hindernis - Wie schaffen wir barrierefreie Filme für alle? Die Film- und Kinolandschaft hat in einigen Förderregularien enthalten, dass Filme in Deutschland barrierefrei sein müssen. Demnach benötigt ein Film zum einen Untertitel, eine Audiodeskription sowie eine Gebärdensprache. Denn viele Menschen haben häufig nicht die Möglichkeit alle Filme zu rezipieren, wozu die Mehrheitsgesellschaft die Möglichkeit hat. Nicht nur die Filme, sondern auch einige Kinos sind für Menschen mit Behinderung nicht erreichbar, weil diese nicht barrierefrei sind. Im Podiumsgespräch möchten wir mit Menschen aus Verbänden und mit Behinderung ins Gespräch kommen, um ihre Erfahrungen und Perspektiven sichtbar zu machen. Dabei stellen sich auch die Fragen: Wie viele Filme in der deutschen Filmbranche sind tatsächlich barrierefrei? Wie geht es Menschen mit Behinderungen, die nicht alle gewünschten Filme rezipieren können? Mit welchen Problematiken sind sie konfrontiert? Wie fühlt es sich an, nicht so wie die Mehrheit der Gesellschaft an der Kino- und Filmlandschaft teilnehmen zu können? Was bedeutet Barrierefreiheit in der Film- und Kinobranche? Was muss gemacht werden, damit ein Film und ein Kino für jeden Menschen zugänglich wird? Wie teuer ist ein barrierefreier Film? Was sind die Voraussetzungen im Kino und was muss erfüllt werden? Moderation: Jens Schneiderheinze, Linse e.V. Gäst*innen: Jürgen Brackmann, deutscher Schwerhörigenbund e.V. Bernhard Brämswig, Untertitel-Werkstatt Münster Barbara Fickert, Geschäftsführerin, Blindgängerin Berlin (via Zoom) Petra Töns, Leitungsteam, Lese- und Sehbehindertenverein Münster Doris Rüter, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Stadt Münster (angefragt) Das Schloßtheater ist barrierefrei und die Veranstaltung wird via Gebärdensprache übersetzt und live via ZOOM ins Internet gestreamt.
Podiumsgespräch im Rahmen der Tage des Provinzfilms 2021: Making of einer Webserie. Das World Wide Web ist eine weitere Präsentations- und Auswertungsplattform von Filmen geworden, nicht nur durch Streamingdienste. Was ist daran lukrativ, Filme fürs Internet zu machen? Und inwieweit unterscheiden sich die Produktions- und Vertriebsbedingungen von denen für die große Leinwand? Teilnehmer*innen: Simon Jöcker ("Crimeboy"), Lotte Ruf ("Haus Kummerveldt"), Daniel Huhn ("HeimatKino") und Benjamin Leers ("HeimatKino"), Moderation: Jens Schneiderheinze (Die Linse). Eintritt frei.
Der Schwerpunkt des diesjährigen ZEBRA Poetry Film Festival Münster | Berlin liegt auf den Niederlanden und Flandern. Damit gehört das Festival zum offiziellen Rahmenprogramm der Frankfurter Buchmesse, auf der die niederländische Sprache Schwerpunkt ist. Mit ausgewählten Poesiefilmen aus den diesjährigen Einsendungen, preisgekrönten Klassikern und den Ergebnissen der Masterclass "Poetry across the borders" präsentiert ZEBRA die Vielfalt dieses Sprachraums zwischen Dünen und Poldern. Der Schwerpunkt wird mit poetischen Lesungen und spannenden Filmtalks ergänzt.
In ihrer Studie über das Paar, das den Modernen Ausdruckstanz prägte wie kein zweites, taucht Regisseurin Stella Tinbergen tief in die Geschichte von Clotilde und Alexander Sacharoff ein. Sie beschreibt, wie aus der preußischen Adelstochter und dem russischen Studenten der Malerei eines der am frenetischsten gefeierten Tanzpaare wurde, dessen Karriere nahezu vier Jahrzehnte einem Siegeszug über die Bühnen der Welt glich. (v.f.)
In der Musik sind Video Clips seit über 30 Jahren ein bekannte Form, Songs filmisch in Szene zu setzen. Lyrik und Spoken Word greifen ebenfalls auf diese Form zurück, um wortgewaltige Texte performativ zu präsentieren. Dabei entstehen Collagen aus Klängen und Filmmaterial, die mit den Hemisphären in unseren Sprachzentren spielen.
Die Faszination für Poesiefilme hat schon lange die Studentinnen und Studenten der deutschen Universitäten und Filmhochschulen erfasst. Das Festival präsentiert die neueste Generation von Poesiefilmen aus deutschen Hochschulen, von denen es einige sogar in den diesjährigen Wettbewerb geschafft haben. Die Filmemacherinnen und Filmemacher stellen ihre Filme vor.
Anfang der 1980er sind die Bad Boys der Beat-Literatur noch heftige, aber bereits ergraute Herren und ihre Nachfolger bereiten schon den Rap vor. Ron Mann, der dokumentarische Chronist der US-amerikanischen Popkultur ("Comic Book Confidential"), unternahm zu dieser Zeit seinen bahnbrechenden Versuch, die 24 besten Poeten Nordamerikas dabei zu filmen, wie sie das Gedicht aus dem Literaturseminar und den Dichter aus dem Elfenbeinturm befreiten - mit obskuren, selbstgebauten Instrumenten, Kassettenrekordern, einer Reggae- oder Jazzband, mit Armen und Beinen, mit und ohne Stimmbändern. Ginsberg singt, Charles Bukowski ätzt und Tom Waits wird zum ersten Mal gefilmt. Eine Fundgrube, eine Zeitkapsel, eine Synthese der gegenkulturellen Bewegungen mit Free Jazz, Punk Rock und dem Theater der Grausamkeit.