Diese Geschichte spielt in Mississppi im Jahre 1942 und erzählt von dem schüchternen, achtjährigen Jungen Willie. Er fühlt sich sehr allein, da sein bester Freund aus der Nachbarschaft eingezogen wurde. Seine Mutter versucht, ihm einen neuen Freund zu schenken, er heißt Skip und ist ein Hund. Ihre Rechnung geht auf, denn von diesem Zeitpunkt an sind Skip und Willie unzertrennlich. (BB)
Als der junge, ehrgeizige Hitler aus der österreichischen Provinz nach Wien kommt, will er nichts weniger, als die Welt erobern. Allerdings noch nicht mit Panzern und Kanonenkugeln, sondern erst einmal allein mit seinem Stift und seinem nicht vorhandenen Talent. Einen Unterstützer findet er dabei in dem jüdischen Buchhändler Schlomo Herzl, der sich des reichlich unbegabten Zeichners annimmt und ihm ein wenig unter die Arme greift. Was er - wenn man die Geschichte betrachtet - vielleicht doch besser gelassen hätte. (j.b.)
Der Tod seiner Verlobten wirft den Science-Fiction-Autor David vollkommen aus der Bahn. Um sich trotzdem seinen Wunsch nach einer eigenen Familie erfüllen zu können, beschließt er, den 6-jährigen Dennis zu adoptieren. Doch der ist kein gewöhnlicher Junge. Vielmehr ist er ein Marsmensch - zumindest behauptet er das. Und obwohl David anfangs nicht viel auf die kindlichen Fantasiegeschichten seines neuen Sohnes gibt, steht eins fest: Dennis ist wirklich anders. (j.b.)
Sie ist Filmemacherin, Hebamme und Mutter. Sie steht vor der schweren Aufgabe, eine Entscheidung fällen zu müssen, die das Leben ihres zukünftigen Kindes betrifft. Mit der Kamera dokumentiert sie Dasein, Geburt und Abschied ihres vierten Kindes. Ein langer und kräftezehrender Entscheidungsprozess. Wie soll, kann und will man sich entscheiden? (26. Duisburger Filmwoche)
Regisseurin Angela Schanelec beschreibt sechs Monate vom Leben der jungen Frau Valerie. Ihr Abschied von der Freundin, die für ein halbes Jahr nach Rom geht, der Einzug ihrer neuen Mitbewohnerin Marie und deren Bruder, in den sich Valerie verliebt. Alles wird Detail getreu und mit Liebe gefilmt. (VA)
"Ich war zum Tanzen geboren. Nächtelang lag ich wach und spielte die Rhythmen in meinem Kopf durch, bis sie ein Teil von mir wurden." Antonia Santiago Amador war unter dem Namen "La Chana" eine der großen Stars in der Flamenco-Welt. Weltweit begeisterte sie das Publikum in den 60er und 70er Jahren mit ihrem einzigartigen Tanz-Stil. Selbst der britische Schauspielstar Peter Sellers, mit dem sie zusammen in "Bobo ist der Größte" zu sehen war, lud sie zu sich nach Hollywood ein. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere verschwand La Chana jedoch plötzlich von der Bildfläche. Nach fast 30 Jahren Bühnenabstinenz beginnt La Chana aus Liebe zum Flamenco mit der Arbeit an ihrem Bühnen-Comeback und schenkt dem Zuschauer einen tiefen und doch kurzweiligen Einblick in ihr Leben, auf und hinter der Bühne. Der Dokumentarfilm MEIN LEBEN - EIN TANZ feierte seine Deutschland-Premiere auf dem Dokfest München 2017 und wurde 2016 auf mehreren renommierten Dokumentarfilmfestivals, u.a. dem IDFA, mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Ein 12jähriger fantasiebegabter Junge leidet unter Einsamkeit und mangelndem Selbstvertrauen, nachdem seine Mutter krank geworden und gestorben ist. Erst in der Gemeinschaft und Lebensfreude einer neuen Umwelt überwindet er seine Ängste und Nöte. Der Autor und Regisseur Lasse Hallström drehte später in Amerika "Gilbert Grape".
Zucchini - so lautet der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Jungen, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter mit einem neuen Leben konfrontiert wird. Der fürsorgliche Polizist Raymond bringt ihn ins Heim zu Madame Papineau, wo er fortan mit anderen Kindern aufwächst und seinen Platz in der Gesellschaft sucht. Das Zusammenleben ist nicht immer einfach, denn auch der freche Simon, die besorgte Béatrice, die schüchterne Alice, der etwas zerzauste Jujube und der verträumte Ahmed haben bereits viel erlebt. Aber sie raufen sich zusammen und geben einander Halt auf dem Weg, ihr Leben in ruhigere Bahnen zu lenken. Eines Tages stößt die mutige Camille zu ihnen, und Zucchini ist zum ersten Mal im Leben ein bisschen verliebt: Camille ist einfach wunderbar! Doch ihre Tante plant, die kleine Gruppe auseinander zu reißen und Camille zu sich zu holen. Können Zucchini und seine Freunde dies verhindern? (Quelle: Verleih)
Sommer in Paris. David, 24 Jahre alt, führt ein unbekümmertes Single-Leben, das er sich mit verschiedenen Jobs finanziert. Gelegentlich schaut er auf einen Sprung bei seiner Schwester und ihrer kleinen Tochter Amanda vorbei. Und da ist noch seine neue Nachbarin Léna, in die er sich verlieben könnte. Doch von einem auf den anderen Tag findet die sommerliche Unbeschwertheit ein Ende. David ist gezwungen, eine große Entscheidung zu treffen und eine noch größere Verantwortung zu übernehmen. Für sein Leben und das seiner siebenjährigen Nichte Amanda. Und die clevere Kleine hat so ihre eigenen Vorstellungen, wie das aussehen soll. (Quelle: Verleih)
Der junge Regisseur Géraud Champreux wird eingeladen, seinen ersten Spielfilm "MEIN LEBEN MIT JAMES DEAN" vorzustellen. Doch vor Ort, an der Küste der Normandie, widmet er sich der Natur und anderen Ablenkungen, wodurch er fast die Projektionen seines Filmes verpasst. Doch die Inspirationen, die er hier findet, sind ihm wichtiger und machen alles andere entbehrlicher... (Quelle: Verleih)
Die 24-jährige Ann erfährt, dass sie Gebärmutterkrebs und nur noch wenige Wochen zu leben hat. Doch diese Tatsache behält sie eisern als ihr Geheimnis. Sie macht eine Liste mit unerfüllten Wünschen, die sie sich bis zu ihrem Tod noch erfüllen will. So möchte sie z.B. ihren Vater im Gefängnis besuchen und einmal mit einem anderen Mann als ihrem Ehemann schlafen. Für ihren arbeitslosen Mann macht sie sich unterdessen auf die Suche nach einer Ersatzfrau. (sir)
Ihre Mutter dokumentierte ihr eigenes Leben, archivierte die eigene Geschichte und vererbte diese ihrer Tochter. Die Filmemacherin Angelika Levi produzierte hieraus einen essayistischen Dokumentarfilm, der von dem Umgang mit der persönlichen Historie handelt. (sir)