Los cuerpos dóciles
Dokumentarfilm
- Laufzeit
- 75 Min.
- Regie
- Diego Gachassin,Matías Scarvaci
- Land
- Argentinien
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Dokumentarfilm
Drama
"Ihr seid starke Wölfe. Wölfe weinen nicht. Wölfe beißen. Sie heulen. Und sie beschützen ihr Zuhause." Viel haben sie nicht, der achtjährige Max und sein kleiner Bruder Leo, aber sie haben einander, sie haben ihre Mutter Lucía. Und sie haben einen gemeinsamen Traum: Nach Disneyland zu fahren. Die Familie ist kürzlich aus Mexiko in die USA emigriert, und während Lucía mit verschiedenen Jobs versucht, eine finanzielle Grundlage für den Neubeginn zu schaffen, verbringen die beiden Brüder lange Tage in der kargen Einzimmerwohnung. Die neuen vier Wände, die sie nicht verlassen dürfen, werden zur Projektionsfläche fantasievoller Abenteuer und eröffnen einen Ausblick auf das neue Leben. Regisseur Samuel Kishi Leopo greift in Los Lobos auf eigene Kindheitserfahrungen zurück und verortet sie in einem hochaktuellen Kontext - schonungslos und poetisch, melancholisch und hoffnungsvoll.
Drama
Die 40-jährige Mariana scheint ein gutbürgerliches Leben zu führen - nur ein Kind fehlt noch zum vollständigen Glück. Jedenfalls zum Glück ihres Ehemannes Pedro, der sie mit sanftem Druck zu einer künstlichen Befruchtung zwingt. Für Mariana selbst scheint sich in Wahrheit nur ihr Hund Neptuno aufrichtig zu interessieren. Dann lernt sie Juan kennen, einen ehemaligen Oberstleutnant und Reitlehrer. Doch Juan verbirgt eine dunkle Vergangenheit, die ihn mit Marianas Familie verbindet. (Quelle: Verleih)
Dokumentarfilm
Los Reyes ("Die Könige") ist der älteste Skatepark in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Dieser Film aber handelt nicht in erster Linie von den Skatern, sondern von den wahren Königen dieses Mikrokosmos: Futbol und Chola, zwei unzertrennbaren streunenden Hunden, die zwischen rasenden Skateboards und lärmenden Teenagern im Park ihr Zuhause gefunden haben. Die jüngere und lebhaftere Chola liebt es, mit den Bällen zu spielen, die überall herumliegen. Ihr Lieblingsspiel ist es, einen Ball auf den Rand des Parkours, wo die Skater ihre Tricks zeigen, zu legen und zu versuchen, ihn aufzufangen, kurz bevor er herunterfällt. Futbol, der ältere von den beiden, schaut ihr dabei oft ungeduldig zu. Er wiederum trägt ständig irgendetwas im Maul herum und findet großen Spaß daran, Dinge durch die Gegend zu schleppen und anzunagen. Die Teenager um sie herum haben alle ihre eigenen Geschichten und Probleme, die man im Hintergrund in ihren Gesprächen mitverfolgt. (Quelle: Verleih)
Drama, Komödie
Der Regenwald wird für Viehweiden und Futteranbauflächen abgeholzt, der Fleischkonsum der Deutschen steigt weiter an und in der Region Hannover sollen neue Schweinemastanlagen gebaut werden. Die meisten Menschen scheinen damit nicht wirklich ein Problem zu haben. Alma schon. Alma ist 94 Jahre alt und passionierte Umweltaktivistin. Durch Annoncen in der Lokalpresse versucht sie regelmässig Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen. So lernt sie u.a. auch die 28 jährige Kindergärtnerin Vicky kennen. Vicky lebt vegan. Überzeugt von ihrem Tatendrang stellt Alma ihr ein paar Freunde vor, die sich regelmässig im Restaurant "Los Veganeros" treffen, um Aktionen zu planen. Als Vicky schon nach kurzer Zeit vorschlägt den örtlichen Schweinemäster Heinz Granitzka für eine Nacht zu entführen, um so auf die Missstände in seinem Betrieb aufmerksam zu machen, trifft die Gruppe eine Entscheidung mit fatalen Folgen. (Quelle: Verleiher)
Komödie
Harry ist passionierter Fleischesser mit Schulden im Rotlichtmilieu. Als er von seiner Oma das vegane Restaurant "Los Veganeros" erbt, schmiedet er den Plan den Laden zu einem Bordell umzubauen. Als Harry erfährt, dass seine Großmutter testamentarisch festgelegt hat, dass der Laden nicht zweckentfremdet werden darf, kommt alles ganz anders. Plötzlich ist er neuer Besitzer eines Restaurants, in dem er eine völlig neue Welt kennen lernt.
Drama
Ein abgelegener Friedhof in Chile, der Rückzugsort eines alten Mannes. Als Wärter verbringt er seine Tage damit, sich um seine geliebten Pflanzen zu kümmern - oder denjenigen, die auf der Suche nach Vermissten sind, die Körper der kürzlich Verstorbenen in den Kühlkammern seines Leichenschauhauses zu zeigen. Sein Gedächtnis ist tadellos, nur Namen kann er sich nicht merken. Doch seine Routine wird jäh unterbrochen: Nach niedergeschlagenen Protesten versucht die Miliz, ihre Opfer bei ihm zu verstecken. Als er den leblosen Körper einer namenlosen jungen Frau findet, beginnt für den Wärter eine magische Reise. Gemeinsam mit einem kauzigen Bestatter, der die Geschichten der Toten sammelt, einer alten Frau auf der Suche nach ihrer lange vermissten Tochter und dem Fahrer eines Leichenwagens, der von seiner Vergangenheit heimgesucht wird, begibt er sich auf eine Odyssee durch die skurrilen Wege von Bürokratie und menschlichem Tun, um der Unbekannten ein würdiges Begräbnis zu verschaffen. (Quelle: Verleih)
Drama, Komödie
ALINA (JOSEFINA VILSMAIER) lebt in einer WG mit zwei anderen Frauen zusammen. In einer überteuerten Metropole wie München, müssen sich sogar Frauen über Dreißig eine Wohnung teilen, um über die Runden zu kommen. Alina ist hochschwanger und unglücklich. Sie wollte das Kind austragen, obwohl der Mann den sie liebt, verheiratet und auch noch ihr Chef ist. Alina ist eine graue Maus, mit wenig Mut und noch weniger Selbstvertrauen. Sie steht immer noch unter der Fuchtel ihrer Mutter, bei der sie nicht wohnen kann, weil diese selber in einer Übergangswohnung untergekommen ist. In Alina steckt allerdings mehr Power, als sie selbst ahnt. Die Wohnung gehört LUCY (SILKE POPP), einer bekennenden Lebenskünstlerin, die sich mit dem Vermieten von Zimmern in ihrer Wohnung über Wasser hält. Sie lebt ihre Homosexualität offen aus und benimmt sich öfters hart, weil sie glaubt, das würde man von ihr erwarten. Doch sie spielt sich und den anderen etwas vor. Die dritte Mitbewohnerin ist CHRISTA (MIRIJAM VERENA JEREMIC), eine ehemalig erfolgreiche Skifahrerin, die nun ein amputiertes Bein hat. Dummerweise hat sie ihr Bein nicht bei einem Skirennen verloren - sonst würde sie von der Versicherung leben. Sie ist betrunken Fahrrad gefahren und blöd gestürzt. Dafür bestraft sie sich mit einem Job als Sekretärin, trinkt nicht mehr und lebt in jeder Hinsicht asketisch. Da ist noch Lucys neue Flamme: Eine wunderschöne, kluge und vom Leben geprägte junge Frau aus Somalia: JESSICA (SALBER WILLIAMS), die noch alle überraschen wird. Alinas Mutter, MADAME HARTMAIER (UTE BRONDER), ist das Paradebeispiel einer unbelehrbaren Generation von Frauen, die der Meinung ist, mit einer ordentlichen, deftigen Mahlzeit jedes Problem zu lösen. Ohne Mann ist eine Frau nur halb so viel wert. Deswegen nimmt sie es ihrer Tochter sehr übel, dass sie unverheiratet ein Kind bekommt. Sie ist eine autoritäre Frau, gefangen in ihrer eigenen konservativen Welt, die sie Alina aufdrücken will. Die Nachbarin ist eine geschiedene Frau, deren Sohn aus dem Haus ist. MELISSA (VALENTINA SAUCA) ist einsam, lässt sich auch äußerlich gehen und hebt öfters in esoterischen Gefilden ab. Aber sie würde nie zugeben, dass sie eine Loserin ist, denn in ihrem Alter muss sie noch beweisen, alles in ihrem Leben im Griff zu haben. Diese Frauen sind nun aufeinander angewiesen. Denn die Stadt wurde von einem Blitzeis getroffen. Nichts fährt mehr, nichts funktioniert in der gesamten Stadt. (Quelle: Verleih)
Thriller
Als Luis sich auf den Weg von Madrid nach Berlin macht, will er hier vor allem ein ausgelassenes Wochenende verleben, die kaum überwundene Trennung vergessen und sein neues Singledasein genießen. Hals über Kopf stürzt er sich in die Clubszene der Hauptstadt, sucht nach neuen Freunden, vielleicht sogar nach einer neuen Liebe. Doch nach einer folgenschweren Verwechslung findet sich Luis plötzlich in einem gefährlichen Katz- und Mausspiel wieder, in dem Realität und Einbildung immer mehr zu verschwimmen drohen. (j.b.)
Dokumentarfilm
Ihre große Zeit ist vorbei. Längst sind die Kühltürme leer. Die Förderbänder stehen still. Nach nur acht Jahren Betriebszeit wurde die teure und moderne Dortmunder Kokerei Kaiserstuhl im Dezember 2000 stillgelegt. Jetzt wird sie in ihre Einzelteile zerlegt und nach China verschifft. 400 Arbeiter sind dafür aus dem Reich der Mitte angereist. Mit ihrer Ankunft treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da sind Skepsis, Misstrauen und Missverständnisse programmiert. (j.b.)
Kurzfilm(e)
Sechs osteuropäische Filmemacher liefern jeweils einen Kurzfilm zum Thema "Generation". Ein Animationsfilm über die phantastische Reise eines Streichholzmännchens verbindet die Geschichten: In "Das Ritual" erwartet eine Hochzeitsgesellschaft gespannt die Ankunft des Brautpaares. In "Das Mädchen und der Truthahn" wird Tatjana mit einem Truthahn auf Reisen geschickt, um Geld für die Behandlung ihrer Mutter zu beschaffen. In "Der Geburtstag" stehen zwei Mädchen stellvertretend für den Bruch, den der Krieg in der Stadt Mostar verursacht hat. In "Ein kurzer Moment der Stille" ist der Tod der Mutter Anlass für ein Geschwisterpaar, sich im Elternhaus nach langer Zeit wieder zu sehen. In "Wunderbare Vera" gerät eine Straßenbahnfahrerin auf Abwege. (nki)
Biographie, Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Josef Urbach ist ein junger Künstler als ihm die Förderer der Essener Kunstszene, die jüdischen Familien Simon, Levy, Stern und Abel 1921 eine mehrmonatige Studienreise nach Italien ermöglichen. Die dort entstandenen Bilder gehen in die Kunst-Sammlungen der Familien über. Aber als die Nazis an die Macht kommen, ist alles schlagartig anders. 1937 erklären sie zwei seiner Werke als entartet und entfernen sie aus dem Folkwangmuseum. Nach und nach verliert Urbach seine Förderer, seine Bilder in den jüdischen Sammlungen werden in der Reichskristallnacht zerstört oder später beschlagnahmt und geraubt. Achtzig Jahre später begibt sich der Filmemacher Tilman Urbach auf die Suche nach den verschwundenen Bildern seines Großonkels. Er besucht Nachfahren der Sammler in Belgien, Schweden und Holland. So scheint hinter den Bildern nicht nur das Leben des Künstlers Josef Urbach auf, sondern auch das Schicksal seiner jüdischen Förderer und Sammler. Der Film beleuchtet die Problematik der Lost Art, indem er der geraubten und verlorenen Kunst Lebensgeschichten und Gesichter zuordnet - und versteht sich als Teil einer aktuellen Debatte. (Quelle: Verleih)