Dokumentarfilm
Verborgen in Schnuttenbach
- Regie
- Thomas Gerhard Majewski
- Drehbuch
- Özgür Karadeniz
- Kamera
- Olaf Saumer
Aus der 1998 erschienenen Dorfchronik erfährt der Filmemacher, dass in seinem Heimatdorf Schnuttenbach während des Zweiten Weltkrieges ein Lager für rund 400 europäische Zwangsarbeiter errichtet wurde. Der Film begleitet fast 60 Jahre später die Menschen in Schnuttenbach mit ihren Erinnerungen an diese Zeit. Bei der Rückkehr ins Dorf erleben die ehemaligen niederländischen Zwangsarbeiter Leo und Jos sowie der französische Kriegsgefangene Henri das Wiedersehen mit den alten Bäuerinnen - berührend und dennoch heiter. Ihre Lebensgeschichten werden dabei für alle Zeiten miteinander verknüpft und der Zuschauer wird Zeuge, wie sich die Kontakte nach so vielen Jahren weiterentwickeln. Das in der Nähe der Donau gelegene Bauerndorf gewann in der Kriegsstrategie des Dritten Reiches immer mehr an Bedeutung und der Zuschauer taucht mit den Zeitzeugen, sei es SS-Mann, Magd, Hitlerjugendlicher oder Oberfeldwebel, in die Geheimnisse der Vergangenheit ein.