Kino Krokodil
Hier finden Sie das aktuelle Kinoprogram aus dem Kino Krokodil
| STRASSE: | Greifenhagener Strasse 32 |
| ORT: | 10437 Berlin Prenzlauer Berg |
| LEINWAENDE: | 2 |
| SITZPLAETZE: | 75 |
| TELEFON: | 030/44 04 92 98 |
| FAX: | 030/44 03 12 52 |
Genre: Drama
Regie: Ildikó Enyedi
Cast: Luna Wedler,Tony Leung Chiu-wai,Léa Seydoux
Altersfreigabe: 6
Laufzeit: 146 Min.
Im Herzen eines Botanischen Gartens in einer mittelalterlichen Universitätsstadt in Deutschland steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er ein stiller Zeuge - ein Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong, der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem alten Baum. 1972 erfährt eine junge Studentin eine innere Wandlung - ausgelöst durch die einfache, achtsame Verbindung mit einer Geranie. 1908 entdeckt die erste Studentin der Universität durch das Objektiv ihrer Kamera verborgene Muster des Universums - eingeschrieben in die unscheinbarsten Pflanzen. Wir begleiten ihre tastenden, unbeholfenen Versuche, Verbindungen zu schaffen - jeder von ihnen tief in seiner eigenen Gegenwart verwurzelt - und erleben, wie sie durch die stille, beständige und geheimnisvolle Kraft der Natur verwandelt werden. Der uralte Ginkgobaum bringt uns dem näher, was es bedeutet, Mensch zu sein - und unserem tiefen Wunsch, irgendwo dazuzugehören. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Heute
17.03.
Mi
18.03.
Do
19.03.
Fr
20.03.
17:00
Sa
21.03.
17:00
So
22.03.
Mo
23.03.
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Paul Smaczny
Altersfreigabe: 0
Laufzeit: 106 Min.
TRIEGEL TRIFFT CRANACH - MALEN IM WIDERSTREIT DER ZEITEN dokumentiert über mehrere Jahre die Neugestaltung des Altarretabels im Naumburger Dom durch den Künstler Michael Triegel. Das eindrucksvolle Werk, das die Tradition von Lucas Cranach d. Ä. in die Gegenwart überführt, war nach seiner Einweihung Gegenstand intensiver Debatten, wurde zweimal auf- und wieder abgebaut und hat nun seinen vorübergehenden Platz im Vatikan gefunden. Paul Smacznys Film richtet den Blick auf die Entstehung dieser außergewöhnlichen Arbeit. Von den ersten Skizzen bis zur Fertigstellung wird so der Weg eines künstlerischen Prozesses sichtbar, in dem handwerkliche Präzision, geistige Auseinandersetzung und gestalterische Entscheidungen zu einem vielschichtigen Werk zusammenfinden. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Heute
17.03.
Mi
18.03.
Do
19.03.
Fr
20.03.
15:00
Sa
21.03.
15:00
So
22.03.
15:00
Mo
23.03.
Genre: Biografie
Regie: Volker Koepp
Cast: Volha Hapeyeva,Anetta Kahane,Tanja Kloubert
Altersfreigabe: 12
Laufzeit: 198 Min.
Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben - und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch "Chronos - Fluss der Zeit" ist auch das Porträt einer Region im Wandel. Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Heute
17.03.
19:15
Mi
18.03.
15:15
Do
19.03.
19:15
Fr
20.03.
19:45
Sa
21.03.
19:45
So
22.03.
19:15
Mo
23.03.
19:30
Genre: Drama
Regie: Sergei Loznitsa
Cast: Alexander Kuznetsov,Anatoliy Belyy,Aleksandr Filippenko
Altersfreigabe: 12
Laufzeit: 118 Min.
Sowjetunion, 1937 Tausende von Briefen von Häftlingen, die vom Regime zu Unrecht beschuldigt wurden, werden in einer Gefängniszelle verbrannt. Einer erreicht trotz aller Widrigkeiten seinen Bestimmungsort, den Schreibtisch des neu ernannten örtlichen Staatsanwalts Alexander Kornjew. Kornjew setzt alles daran, den Gefangenen, ein Opfer von Agenten der Geheimpolizei NKWD, zu treffen. Der junge Staatsanwalt, ein engagierter Bolschewik mit Integrität, vermutet ein falsches Spiel. Sein Streben nach Gerechtigkeit führt ihn bis zum Büro des Generalstaatsanwalts in Moskau. Im Zeitalter der großen stalinistischen Säuberungen ist dies der Sturz eines Mannes in die Korridore eines totalitären Regimes, das diesen Namen nicht trägt. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Heute
17.03.
17:00
Mi
18.03.
Do
19.03.
Fr
20.03.
Sa
21.03.
So
22.03.
Mo
23.03.
17:15
Genre: Dokumentarfilm, Drama
Regie: Arjun Talwar
Altersfreigabe: 12
Laufzeit: 102 Min.
Der Filmemacher Arjun Talwar wirft einen sehr persönlichen Blick auf seine Straße in Warschau und deren Bewohner*innen. Seit über zehn Jahren in Polen, fühlt er sich noch immer fremd. Er hofft, durch das Filmen seiner Nachbarn Teil ihrer Welt zu werden. Gemeinsam mit Freundin Mo, ebenfalls Migrantin und Filmemacherin, entdeckt er verborgene Geschichten und Gemeinsamkeiten. Die Straße wird zum Symbol eines Europas zwischen Tradition und Moderne, Heimat und Entfremdung. Mit Humor und Melancholie porträtiert Talwar ein Land, das oft noch als abweisend gilt, und hält diesem einen Spiegel vor. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Heute
17.03.
Mi
18.03.
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19.03.
17:30
Fr
20.03.
Sa
21.03.
So
22.03.
Mo
23.03.
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Volker Koepp
Cast: Mathias Zwilling,Rosa Roth-Zuckermann
Altersfreigabe: 0
Laufzeit: 132 Min.
Czernowitz im Westen der Ukraine war einst Zentrum jüdischer Kultur in der Bukowina, einer Grenzlandschaft, die über die Jahrhunderte vom Vielvölkergemisch geprägt war. Die jüdische Bevölkerung machte zeitweilig die Hälfte der Einwohnerschaft aus, es überlebten nur wenige die von Deutschen und Rumänen 1941 verordnete Deportation in die Lager Transnistriens. Im Mittelpunkt von Volker Koepps Film aus dem Jahr 1999 stehen Herr Zwilling und Frau Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehörten. Beide verbindet neben ihrer Freundschaft nicht zuletzt die deutsche Sprache. Täglich besucht Herr Zwilling in den Abendstunden die 90-jährige Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen. In den Lebensgeschichten dieser beiden Menschen steckt das Elend des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im Czernowitz aus den späten 1990er Jahren, als die Stadt nach dem Ende der Sowjetunion erstmals wieder ins europäische Bewusstsein trat. Angesichts des wieder zunehmenden Antisemitismus in ganz Europa hat Koepps filmisches Meisterwerk auch 20 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Aussagekraft und Gültigkeit verloren. Auch das Leben der Menschen in der Region ist mit den politischen Auseinandersetzungen, mit der Annexion der Krim und dem fortdauernden Krieg in der Ost-Ukraine schwierig geblieben. Anlässlich des 75. Geburtstags von Volker Koepp kehrt HERR ZWILLING UND FRAU ZUCKERMANN am 30. Mai 2019 in restaurierter Fassung ins Kino zurück. (Quelle: Verleih)
Spielzeiten
Heute
17.03.
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18.03.
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19.03.
Fr
20.03.
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21.03.
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22.03.
17:00
Mo
23.03.